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UR-Radio » UR Root » Sendungen » Archiv » UR Epic » 19.11.2015 Göttergeburt » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Heindal Heindal ist männlich
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19.11.2015 Göttergeburt       Zum Anfang der Seite springen

Gleich auf dem Rootstream, ab 19 Uhr eine neue Folge von UR Epic namens "Göttergeburt".

__________________
The future belongs to those, who believe in the beauty of their dreams.
19.11.2015 18:56
Die Betreiber von UR-Radio distanzieren sich hiermit ausdrücklich von dem, durch Heindal am 19.11.2015 um 18:56 verfassten Beitrag.
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Heindal Heindal ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Heindal
Die Story von Göttergeburt       Zum Anfang der Seite springen

Kapitel 1: Überleben

Joe liegt am Boden, Blut ist auf seiner Brust zu sehen.
Doch es ist nicht sein eigenes. Vor ihm röchelnd liegt sein Widersacher. Der Polizist muss ersteinmal wieder zu Atem kommen und realisiert dann was passiert ist.

Er hat seine Pistol gezogen und abgedrückt. So stark sein Angreifer auch war, gegen eine Schusswaffe war er scheinbar nicht gefeit. Einer Intuition folgend zieht Joe seine Smartdevice hervor die wir in der letzten Folge kennengelernt haben.

Er drückt auf das Symbol für die DNA-Analyseapp. Was Joe hier tut? Er setzt Technologie die es so noch nicht geben sollte. Die Geschosse seiner Waffe sind "Smartprojectiles" und sind sehr weit entwickelt. So kann er von angeschossenen Personen eine DNA Analyse vornehmen um ihre Identität zu erfahren und mehr, wie wir in der letzten Folge kennengelernt haben.

Die Analyse spuckt einen einzelnen Namen aus:

"Viktor Torment"

"Moment! Da war doch irgendetwas ... irgendeine Art Syndikat", dämmert es Joe. Unser Held hat also überlebt, doch ist er immer noch in diesem Reaktor gefangen.


Kapitel 2: Pläne und Scheitern

Ein klägliches Husten ist zu hören.

"Ich habe Sie unterschätzt, sie mieser kleiner Polizist", hört man die gehässige Stimme Viktor Torment.

"Aber eine Genugtuung habe ich, hehehehehe. Sie werden hier sterben. Vielleicht ist mein Plan gescheitert ein Gott zu werden, doch Sie werden sicher keiner ... Sie haben einfach nicht das Zeug dazu!"

Das sind die letzten Worte von Viktor Torment, der seinem Namen scheinbar alle Ehre machen möchte. Wie wir wissen ist Viktor Torment der Anführer der Bande, die den experimentellen Fusionsreaktor angegriffen hat. Doch auch diese Technologie wirft Fragen auf, denn der Fusionsreaktor ist ein Fake. Der Reaktor erzeugt keine Energie, sondern zieht Energie aus einer anderen Dimension was ungleich schwieriger zu realisieren ist.

Joe ist sich unsicher was er nun tun soll. Er versucht auf die Tür aus dem Reaktor zu schießen, die sich vor Kurzem hinter ihm geschlossen hat. Doch das Material trägt nicht mal einen Kratzer von sich. Glücklicherweise verfehlt ihn der Querschläger, obwohl hier nicht viel Platz ist.

Der Reaktor in dem sich Joe befindet ist eine leere Kugel, in dessen Mitte sich ein seltsamer grauer Stab befindet.


Kapitel 3: Helden und ihre Eigenschaften

Schauen wir uns unseren Haupthelden Joe doch einmal genauer an. Er ist ein sehr guter Polizist, der bei seiner Arbeit bei Interpol mehreren Terrororgansisationen und Verbrechersyndikaten auf die Schliche gekommen ist und diese auch fast im Alleingang zur Strecke brachte. Er arbeitet unglaublich hart, versucht sich ständig zu verbessern. Man sieht es ihm aber nicht an.

Ein Bruce Willis ist Joe nicht. Er ist kein harter Hund, sondern eher ziemlich geerdeter Typ der seine Widersacher mit Tricks und Verstand überlistet. Joe ist hager, eine Statur die seiner immensen Körperkraft Lügen straft. Schütteres Haar das fiese Geheimratsecken aufweißt macht aus ihm auch nicht unbedingt einen Traummann.

Joe Arme hängen neben dem Körper und denkt nach. Doch unser Polizist hat eine Eigenschaft die ich noch nicht verraten habe und die ihm Laufe seines Lebens und seiner Karriere schon oft aus der Patsche geholfen hat. Sein Instinkt und sein Bauchgefühl meldet sich auch dieses Mal und bringt ihn dazu sich Viktor Torment einmal näher anzuschauen und ihn zu durchsuchen.

Viktor Torment trägt nicht einmal eine Waffe. Doch Joe fördert ein Smartphone und eine seltsame Spritze mit einer roten Substanz zum Vorschein. Seinem Gefühl vertrauend nimmt Joe kurzerhand das Smartphone. Obwohl das Funknetz durch die Verbrecher lahmgelegt wurde, ist er sich ziemlich sicher das sich der Anführer eine Hintertür eingebaut hat.

Die Nummer die er gewählt hat wird tatsächlich angerufen.
Leider ertönt eine Art Warteschleifenmusik.



Kapitel 4: Unscheinbare Retter


"Sara, geh ran verdammt!", brüllt Joe, für ihn unüblich, in das Smartphone.

...

Andernorts: Wir befinden uns in einem sehr, sehr schmutzigen Appartment das man spontan eher einem Mann zuordnen würde. Auf einer braunen Ledercouch mit Bauch nach unten eine junge Frau liegen. Ihr verfilztes rotes Haar ist über die gesamte Couch verteilt und schnarcht gerade mit offenem Mund. Grummelnd nimmt sie das Klingeln war, legt sich ein Kopfkissen über das Ohr. Dann rappelt sie sich widerwillig auf und starrt auf ihr Smartdevice.

Aber als sie sieht wer dran ist, ist sie plötzlich hellwach.

"Hey Joe! Was gibts!", plappert sie freudestrahlend in den Hörer.

"Äh, ja ... nun, das ist nicht gut", entfährt es Sara als sie von der misslichen Lage des Polizisten hört.


"Ja Sara, es sieht ernst aus. Ich glaube mir geht zu Ende. Ich weiß nicht wie ich hier rauskomme!"

"Vielleicht kann das Kollektiv dir helfen. Wir werden versuchen alles über diesen Viktor Torment rauszukriegen. Vielleicht kann ich mich auch irgendwie in die Kommunikation hacken ..."

"Vergiss es, dass einzige was funktioniert ist dieses Smartphone. Ein Billigteil eigentlich, aber er hat irgendwie verändert. Es scheint die Störung zu überwinden. Ich weiß nicht ... Versuch alles über seine Pläne herauszufinden."

"Okay", meint Sara schluckend.

Wir einen kurzen Moment überlegen die Beiden noch ob sie die Verbindung aufrecht erhalten sollen, doch entscheiden sich dann die Verbindung zu unterbrechen oder jeder auf seine Weise versucht eine Lösung zu finden.

Joe versucht jetzt mit grober Gewalt aus diesem Reaktor zu kommen. Sara ist da anders. Neben dem verfilzten Haar und einem Hang zu Unordentlichkeit, ist Sara keine Augenweide. Ihr knabenhafter Körper sorgt oft für Spöttelein doch hat Sie ein Talent, dass die von anderen unterscheidet.

Ihr Handflächen berühren sich. An den Finger sind eine Art Elektrode befestigt. Ihre Zeigenfinger und Daumen berühren sich und formen ein Dreieck. In einer fast herrischen Geste zieht sie die Finger auseinander und der Smartscreen auf der Glasplatte vor ihr erscheint. Sie aktiviert ein Icon und öffnet einen Videochat.

Dies ist kein gewöhnlicher Chat, denn man sieht hunderte von Gesichtern die sich plötzlich alle zu ihr umdrehen.

"Leute! Ich brauche eure Hilfe, ich brauche die Hilfe von "Free". Wir müssen rausfinden was es mit einem Viktor Torment auf sich hat, so schnell wie möglich. Joe ist in Gefahr - er hat so einigen von euch rausgehauen und geholfen. Er hat euch die Bullen vom Hals gehalten. Jetzt ist es Zeit, dass wir uns bei ihm revanchieren."


"Soweit ich mich erinnere Kleine, haben wir ihm doch schon geholfen. Die Smartprojectiles - Google Highendkram. War doch genauso mit diesen Google Brillen - wie hießen sie noch - egal. Da haben wir doch auch eigene Prototypen entwickelt. Also ich bin raus ... interessiert mich nicht was mit diesem Joe passiert ..."

"Und was wenn die Welt kurz vor der Apokalypse steht?"

"Du bluffst, Kleine!"

"Dann schau dir mal, dass da an ..."

Sara überspielt eine Datei die sie von Joe erhalten hat. Die anderen Mitglieder des Chat starren auf die Daten die unter anderem eine seltsame Grafik enthält die dort zu sehen ist. Es zeigt eine gewaltige Explosion die fast die Hälfte des Planeten umfasst.

"Scheiße, ich wußte das kalte Fusion nicht funktioniert! Sara ich habs mir anders überlegt! Ich bin dabei! Du solltest auch mitmachen, ihr alle solltet das. Zusammen sind wir schneller, zusammen sind wir Free."


Hunderte von Hackern auf der ganzen Welt versuchen Joe zu unterstützen. Das Netzwerk Free gründete sich aus verschiedenen Hackerorganisationen, ehemaligen Mitglieder von Software und Hightech Unternehmen. Sie sind das neue Netzwerk. Und Joe war ohne es zu ahnen, einer ihrer ersten Frontagenten geworden.



Kapitel 5: Wissen und Konsequenz


"Also Sara, kurzer Statusbericht. Hier ist das was wir bisher rausgefunden haben:

Es sieht so aus als ob Torment die Wahrheit gesagt hat. Vieles von dem was er verbreitet ist okkultistischer Mist, aber er hat auch eine Art Technologie entwickelt. Er hatte damals in ziemlichen vielen Projekten seine Finger drin. Du erinnerst dich vielleicht an diesen komischen Aufsteigskult, der die Kinder mutiert hat? Dazu wurde ein Serum entwickelt. Wie die Wissenschaftler herausgefunden haben, waren das was die Kinder hatten auch ansteckend und sie sind radioaktiv. Das heißt sie sind nicht nur Mutanten sie können auch andere Menschen verseuchen. Und das ist ein Problem - sie haben sie tief unten weggeschlossen, wo sie niemanden mehr schaden können.

Aber so wie es aussieht werden diese Kinder, dass was Torment da geplant wohl überleben. Denn was er sich da ausgedacht hat, ist diabolisch. Ich weiß nicht wie man so krank sein kann. Er hat die Vernichtung der gesamten Erde geplant.

Wir konnten schon einiges tun, ich konnte einen dieser intersphärischen Tokamaks, wie sie sie nennen, deaktivieren. Die sind überall auf der Welt verstreut und scheinbar sollte das Ganze eine Art Kettenreaktion auslösen - die meisten davon können wir deaktivieren. Das ist die gute Nachricht - die schlechte Nachricht, an den großen Tokamak in dem Joe gefangen ist kommen wir nicht ran. Dafür hat Torment diese Kommunikationsblockade errichtet. Wir kommen nicht durch und auch über das Smartphone können wir nichts tun.

Ich weiß nicht was wir machen sollen."

Sara schweigt für einen kurzen Moment. Dann blitzen ihre Augen.

"Leute, wir müssen die Menschen warnen. Sie müssen sich irgendwo unter der Erde verschanzen, in irgendwelchen Bunkern oder so etwas! Es darf nicht sein, dass dieses Schwein Erfolg hat. Warnt so viele wie ihr könnt! Ich versuche währenddessen Joe zu erreichen - vielleicht können wir ja noch Irgendetwas tun."



"Übrigens, Sara! Du hast erzählt das Joe so eine seltsame Substanz gefunden hat. Er sollte sie unbedingt sich selbst spritzen, dann hat er eine Chance zu überleben. "

"Was meinst du damit ?"

"Das ist die Substanz die man den Kindern verabreicht hat. Es scheint sie Immun zu machen gegen Strahlung und Energie."

"Du meinst Joe könnte zu einem Gott werden? Das was dieser Typ geplant hat - die ganze Zeit. Wir würde ihm also helfen seinen Plan zu vollenden?"

"Es ist die einzige Möglichkeit ihn zu retten! Viele von uns werden es nicht schaffen. Einige von uns sind außerhalb des aktiven Explosionsradius, doch viele werden draufgehen. Wir werden bis zu letzt kämpfen und so viele wie möglich retten! Aber die Apokalypse können wir nicht aufhalten. Es war schön mit euch, Seite an Seite zu kämpfen. Los, Sara - jetzt versuch ihn zu erreichen - und warte hier. Ich bin auf etwas seltsames gestoßen. Die Datei lag auf dem Mainframe Server des Torment Syndikats, ich konnte sie aber nicht knacken! Das ist dein Spezialgebiet."

...

"Das war es Joe, wir können nicht mehr tun! Es ist vorbei"

"Sara, Sara. Du hast alles getan was du tun konntest. Es war naiv von mir zu glauben, dass wir vielleicht noch etwas tun konnten. Hauptsache die Leute sind gewarnt. Du hast die Animation in den Daten doch auch gesehen. Es wird mindestens die Hälfte des Planeten verheeren. Es ist ... verdammt. Sara ich weiß nicht ob ich dieses Zeug nehmen soll."

"Du musst es tun! Nimm es, dann bist wenigstens du noch am Leben!"

"Ok, ich weiß nicht wie viel Zeit ich noch habe ... ich."

Joe spritzt sich die Substanz und die Leitung bricht ab. Er scheint nicht mehr bei Bewußtsein zu sein. Er hört nicht das Brüllen von Sara die nach ihm ruft. Er würde die Apokalypse einfach verschlafen. Wutentbrannt starrt Sara auf die verschlüsselte Datei die vor ihm auf dem Smartscreen angezeigt wird.

"Jetzt zu uns Beiden. Ich werde versuchen so viel wie möglich rauszuholen.



Kapitel 6: Apokalypse

Es scheint nicht mehr viel zu geben, was unsere Helden tun können. Vielleicht war die Vision von Viktor Torment auch nur das Hirngespinst eines Verrückten. Doch hat er alles minitös geplant. Man sollte allerdings nie eine schlafende Löwin wecken, vor allem nicht wenn sich diese mit Verschlüsselungstechnik auskennt.

Sara gelingt es tatsächlich einen Teil der Datei zu entschlüsseln und dort sieht sie etwas was "Schläferprogramm" genannt wird. Sie überfliegt das Papier und ihr Gesicht zeigt plötzlich ein wölfisches Lächeln. Da mache ich dir einen Strich durch die Rechnung.

Verdammt, ich werde mich nur um einen von euch kümmern können! Den Rest müssen die anderen erledigen, die Überlebenden. Ich hoffe nur sie sind stark genug dafür!


Eine schwarze Kugel erstreckt sich über die Hälfte der Erde. Die Apokalypse ist lautlos und dauert nur wenige Augenblicke. Alles was sich innerhalb der schwarzen Sphäre befindet wird in andere Dimension gezogen. Doch es war eine Apokalypse auf Raten. Denn eher die Folgen dieser "ersten Impacts" führten langsam zu einem schleichenden Niedergang der Menschheit. Der Kern der Erde war betroffen und dies führte zu einer Veränderung des Magnetfeldes der Erde. Das Magnetfeld wurde geschwächt und an einigen Stellen durchlässig. Auch ein Teil der Atmosphäre wurden hinweggerissen, wodurch kosmische Strahlung den ganzen Planeten verstrahlte. Auch kam es durch die Apokalypse zur Aufwirblung von Staub der sich wie eine Schutzschicht um die Erde legte und den meisten Pflanzen den gar ausmachte.

Einige der Überlebenden waren sehr gut organisiert und nutzen schon bald eine alte, wie neue Technologie um die Himmelsbrocken zu besiedeln, die während der Apokalypse entstanden waren. Diese wurden angeführt von einem Mann, den man schon bald den "Meister des Drahtes" nennen würde. Tausend Jahre alt der Mann, was hat es damit auf sich?


Kapitel 7: Das Geheimnis des Meisters


Wir hatten in den letzten Folgen von UR Epic immer wieder von einer dunklen Höhle gehört in der sich die "Schläfer" trafen. Diese trugen dunkle Roben die ihre Gesichter verdeckten, wie es für Verschwörer üblich ist. Und auch jetzt sehen wir dieses Bild wieder.

In der Mitte der Verschwörer brüllt ein Mann aufgebracht auf die anderen ein. Dieser Mann trägt keine Kapuze mehr und man kann das hier kein Geringerer steht als Viktor Torment.

Torment brüllt die anderen an, dass ein weiterer Schläfer besiegt worden ist. Der Executor ist von euch in der vorletzten Folge vernichtet worden. Dies wirft die Pläne zurück und der neue Schläfer solle natürlich kein "Gewürm" vorfinden und deswegen müssen man etwas unternehmen.

Der Wutausbruch Torments wird jäh unterbrochen als eine der Wachen vorm Eingang der Höhle durch einen schwerem Faustschlag in diesselbe befördert wird. Dieser rutscht noch eine Zeitlang auf dem Boden der Höhle entlang und bleibt kurz vor dem Anführer liegen. Man sieht einen Mann in einer weißen Tunika. Er hat das typische, chlicheehafte Aussehen eines Meisters, in alten Kungfufilmen. Klein, leicht untersetzt mit einem weißen, spitzen Bart an seinem Kinn.

"Was willst du hier Verräter! Wir die Schläfer haben geschworen ihm zu dienen.", entfährt es Torment.

"Nun, ich tue das was ich tue auch für eine besondere Person. Sara hat mir gezeigt was meine wahre Bestimmung ist. Den Menschen zu helfen. Sage, Crossbow, Lash und wie hießt du noch mal - achja Jumper - kümmert euch um diese Bagage! Ich kümmere mich um den Mainframe."

Mit dem "Mainframe" scheint der alte Meister den Anführer der Schläfer zu meinen der aussieht wie Viktor Torment. Es kommt zu einem kurzen Handgemenge ...


Kurze Zeit später liegen die meisten der Verschwörer am Boden.

"Wartet, wartet! Nein, ihr versteht nicht ich muss meine Bestimmung ...", klagt der am Boden liegende Torment der langsam vor den fünf Gestalt die vor ihm steht wegkraucht.

"Weißt du denn überhaupt was deine Bestimmung ist? Du Narr?"

"Wie konntet ihr? Ihr habt euch digitalisieren lassen! Das ist doch Wahnsinn!"

Torment hält seine Arme vor sich und versucht sein Gesicht zu schützen. Doch wir wissen das dieses Abbild nur eine Illusion ist, ein Abbild der KI des Mainframes der Organisation "T".

Team Wire hat sich mithilfe des Meisters des Drahtes in diese Ebene begeben um hier die Schläfer zu bekämpfen. Die "Höhle" ist ebenso nur ein geschmackloses, virtuelles Abbild für einen Versammlungsort der KIs um sich miteinander auszutauschen.

Torment blickt sich verzweifelt um.

"Shadow hilf mir!", bringt er noch hervor.

Plötzlich stellt sich schützend eine Gestalt vor dem Bösewichten auf, die sich aus dem Nichts zu materialisieren scheint.

"Was ist denn Boss, du weißt wie schwer es ist zwischen den Welten zu wechseln ... Oh", hört man seine dunkle Stimme.

"Sterbt", brüllt der neue Gegner, zieht eine Klinge und rast auf den Meister des Drahtes zu. Sages Umrisse scheinen zu verschwimmen und plötzlich ist sie unter Shadow und rammt ihm die Faust in den Bauch.

"Die sollten hier aber nicht funktionieren", stammelt der Getroffene als er gegen eine Wand geschleudert wird. Shadow ist außer Gefecht.


Doch wie ist es Team Wire gelungen in die andere Welt zu wechseln und sich zu digitalisieren? Man sieht eine tote, kalte Welt in einer anderen Dimension in die unsere gesogen wurden. Schwarzer bedeckt den Boden und ein sternenloser Himmel erstreckt sich über der Szenerie die nur von einem einzelnen entfernen weißen Stern bestrahlt wird. Überall sieht man verschiedene Trümmerteile und etwas weiter hinten einen Lavasee.

Der Meister des Drahtes war ein Schläfer, eine Art Android. Er wurde so geschaffen, dass er sich selbst reparieren und sogar selbst verbessern konnte. Er half den Menschen und wachte später insgeheim über sie. Dies war der letzte Befehl den ihm Sara in den letzten Minuten ihres Lebens einprogrammiert hat.

Der Meister des Drahtes liegt am Boden. Vier Drähte führen vom Hals des Androiden zu den anderen Teammitgliedern. Team Wire konnte so in die Welt der Schläfer reisen und sie dort auf ihrer eigenen Ebene bekämpfen und eine entscheindende Niederlage zufügen. Doch zu welchem Preis - werden sie jemals wieder erwachen und welchen Sinn hätte das, in einer kalten, toten Welt?


Kapitel 8: Von Göttern und Menschen


Der Meister des Drahtes hatte noch eine kleine Geheimwaffe. Einen kleinen inter-sphärischen Tokamaks mit dessen Hilfe er ein kleines Wurmloch zur Erde erzeugt. Es reicht um etwas durchzuschicken, doch es reicht für das Absetzen eines Funkspruchs. Er berichtet von der Niederlagen der Schläfer und teilt den Menschen auf der anderen Seite auch die Stelle mit in der an drei Jahren der Gott erwachen wird.

Wird er den Menschen freundlich oder feindlich gesinnt sein?
Himmelsmenschen und Mutanten rufen zu einer Generalmobilmachung. In drei Jahren müssen sie bereit sein, sich der Macht eines Gottes zu stellen.


Drei Jahre später sieht man eine riesige Flotte aus Luftschiffen, mit Wire-Exoskeletten gepanzerte Infantriesoldaten stehen bereit. Man hat eine Landbrücke gebaut die bis ins Lavameer hineinreicht.

Eine gesamte Armee steht bereit den Gott zu empfangen und wenn Not zu bekämpfen.


Plötzlich ertönt ein dumpfer Aufschlag. Dann noch einer, dann noch einer. Scheinbar schlagen auf dem Lavameer, mehrere Asteroiden ein. Ist dies ein Zufall?

Doch es sind keine Asteroiden. Mitten aus der Lava erheben sich zwölf Gestalten.

"Was für ein trostloser Planet für eine Ernte ..."

"Glaub mir es wird sich für uns lohnen, die Energieanzeigen sahen gut aus ..."

"Athena, bist du sicher dass sich das lohnt. Und warum müssen wir alle zwölf hierher kommen?"

"Nun Ares, ich weiß nicht wie stark unser Gegner ist ..."


Zwölf Gestalten sind gelandet und scheinen es auf den neuen Gott abgesehen zu haben. Die Armee die kreisrund um den Ort des Erscheinens versammelt wird gerät nun ins Ziel dieser Gestalten, die das Gewürm beseite fegen wollen. Es gibt eine kurze verzweifelte Gegenwehr doch dann ist gewaltige Armee besiegt.


Diese Gestalten sind viel zu schnell, es ist fast so als würde man gegen ... Götter kämpfen. Erika hat mit ihrer schwarzen Magie etwas ausrichten können und sich ein wenig Achtung verschaffen können.

Doch plötzlich taucht vor ihm die Gestalt eines kleinen Kindes auf. Ist es wirklich ein Kind? Die Umrisse verschwimmen und man sieht eine wabernde Schattengestalt mit unzähligen Tentakeln.

"Warte Ares, die da können wir vielleicht noch gebrauchen ... als Sklavin hehehe."

Der Junge den die anderen Ares nannten hat unglaubliche Kräfte. Erika kann mit ihrer schwarzen Magie nichts bei ihm ausrichten und wird mit einem Arm nach oben gedrückt.

PcJunky kraucht, glücklicherweise unversehrt, aus einer seiner zertrümmerten Exoskelette heraus, seine Waffen waren wirkungslos gegen die Angreifer.

Cruz die sich mit Spiegelpanzer, Spiegelschwert, Spiegelschild und verschiedenen Spiegelartefakten ausgestattet hatte, scheint ihren Meister gefunden zu haben.

Auch Mother kann nichts ausrichten. Sie kann zwar die Gestalt der Götterkinder annehmen, doch scheint sie keine ihrer Kräfte zu erhalten und bleibt schwach wie ein gewöhnlicher Mensch. Sie kann die Kräfte und das Aussehen dieser Götterkinder nicht genau bestimmen. So bleibt ihr nur übrig sich in einen normalen Mutanten zu verwandeln und das scheint nicht gegen die Götterkinder auszureichen.


"Wo ist denn nun euer großer Held? Rede ...", brummt Ares an Erika gerichtet.

"Ich bin hier", hallt eine Stimme durch den Wind. Oder war es eine Stimme in den Köpfen der Anwesenden? Man kann es nicht genau sagen.

"Ich bin Joe. Ihr wisst nicht zufällig wo ich hier ein Guinness bekommen kann", fragt der neue Gott leicht verwirrt.


Aus der Lava erhebt sich langsam eine Gestalt. Die Gestalt eines Menschen. Sie besteht aus geschmolzenen Gestein. Die Erscheinung wirkt sehr unheimlich und bizarr. Weder Augen noch Gesicht sind zu sehen.

Nach und nach bilden sich Arme, Beine, dann Hände, Füße und weitere Details bis sich rotglühende Augen bilden die den zwölf Göttern entgegen starren.

Mit den Worten "Ich bringe euch Feuer", rast Joe auf die Zwölf zu. Er ist unglaublich schnell, schneller als es die Götterkinder erwartet hätten. Joe fackelt nicht lang. Er kann seine Gegner spielend leicht besiegen


"Was bist du für ein Monster?", ruft eines der Götterkinder. Blitze zucken um seine rechte Hand. Ein gewaltiger Blitzstrahl wird auf Joe geschleudert. Joe macht einen Schritt zur Seite und weicht dem Projektil spielend aus. Der Blitzstrahl trifft den Mond, welcher in Trümmern zerbricht. Diese Trümmer werden wohl bald für eine neue Apokalypse auf der Erde sorgen.

"Im Gegensatz zu dir, mein lieber ... Zeus ...", er hebt seine Hände und macht Anführungszeichen.

"bin ich tatsächlich ein Gott. Weißt du was ein Gott kann? Weißt du es wirklich."

Hinter Joe setzt sich der Mond wieder zusammen. Zeus starrt auf die Leistung des Gottes vor ihm.

"Das ist, das ist unmöglich! Wer bist du?"

"Sagte ich doch bereits, Joe. Pack deine Leute zusammen.

Ihr habt versucht die Zeitlinie zu manipulieren. Ihr habt Viktor Torment beeinflusst, ihn mit Ideen gefüttert. Es ist doch so, oder? Und seht ihr was euch gebracht hat? Ihr habt einen Gott geschaffen, der mächtiger ist als ihr. Solltet ihr jemals wieder einen Fuß auf diese Erde setzen, werde ich euch töten. Und nun geht."

Die Götterkinder fliehen fassungslos und Joe bleibt zurück.
Dank Joe konnte man die Erde wieder bewohnbar machen. Die Menschen hatten nun einen Gott auf ihrer Seite.

Die Menschheit war gerettet und Joe wurde ihr ewiger Beschützer.



Epilog


Joe unterhält sich mit unseren Helden. Cruz, Erika, PcJunky und Mother starren mit großen Augen auf den neuen Gott, den sie sich doch ganz anders vorgestellt hatten.

"Was es gibt kein Guinness? Was für eine Welt!", entfährt es dem sichtlich enttäuschten, frisch gebackenen Gott. Dann legt sich ein Lächeln über sein Gesicht. Sein Körper hat mittlerweile seine menschliche Gestalt, niemand könnte vermuten das er über göttergleiche Kräfte verfügt.

Aus dem Sand vor ihm bildet sich eine Gestalt.
Es ist Sara.

"Danke Sara, danke für alles.", er küsst Sara auf die Wange.

"Danke Schwesterchen, machs gut."


Nach über tausend Jahren konnte er sich nun von Sara verabschieden.
Die Gestalt zerfällt wieder zu Sand der vom Wind weggetragen wird.

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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Heindal: 17.12.2015 23:39.

17.12.2015 23:37
Die Betreiber von UR-Radio distanzieren sich hiermit ausdrücklich von dem, durch Heindal am 17.12.2015 um 23:37 verfassten Beitrag.
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