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UR-Radio » UR Root » Sendungen » Archiv » UR Epic » 12.11.2015 T - Der Beginn der Apokalypse » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen 12.11.2015 T - Der Beginn der Apokalypse
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Heindal Heindal ist männlich
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12.11.2015 T - Der Beginn der Apokalypse       Zum Anfang der Seite springen

Das ist die Zusammenfassung der Sendung vom 12.11.2015. Dies ist die erste von zwei Sendungen die das Wire und Steam Universum und damit auch UR Epic beenden.

__________________
The future belongs to those, who believe in the beauty of their dreams.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Heindal: 22.11.2015 13:25.

19.11.2015 18:54
Die Betreiber von UR-Radio distanzieren sich hiermit ausdrücklich von dem, durch Heindal am 19.11.2015 um 18:54 verfassten Beitrag.
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Heindal Heindal ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Heindal
Die Story       Zum Anfang der Seite springen

Out of the night that covers me,
Black as the pit from pole to pole,
I thank whatever gods may be
For my unconquerable soul.
In the fell clutch of circumstance
I have not winced nor cried aloud.
Under the bludgeonings of chance
My head is bloody, but unbowed.
Beyond this place of wrath and tears
Looms but the horror of the shade,
And yet the menace of the years
Finds and shall find me unafraid.
It matters not how strait the gate,
How charged with punishments the scroll,
I am the master of my fate:
I am the captain of my soul.


Invictus - William Ernest Henley (1849–1903)
Musik von Carved in Stone

______________________________________________

Wir befinden uns in einer nicht all zu fernen Zukunft.

Die Tür wird so heftig eingetreten das sie mit einem lauten Knall an die Wand schlägt und zerberstet.

Im Türrahmen sieht man einen Mann mit einer Barretta, einer Pistole.
Dieser Gestalt hätte man diesen Gewaltakt von gerade eben eigentlich nicht zugetraut. Der Mann ist hager doch er wirkt sehr entschlossen.

"Was hast du mit den Kindern gemacht? Du Schwein!"

Man sieht wie er die Pistole auf einen Mann im hinteren Teil des Raumes richtet, der groteske Ähnlichkeit mit einem Vampir aus alten Filmen hat. Er trägt schwarze Kleidung und hat bleiche weiße Haut. Er scheint gar nicht überrascht das die Tür eingetreten wurde, sondern lächelt verständig.

Mit gehobenen Händen versucht die seltsame Gestalt den Eindringling zu beruhigen und ihm erklären was es damit auf sich hat:

"Nunja, Sie verstehen nicht! Diese Kinder!

Sie sind anders! Wir haben Sie besser gemacht!

Verstehen Sie?"


Joe, der Polizist der gerade die Tür eingetreten hatte, schaut verdutzt.
Er hebt seine Pistole kurz an und richtet sie wieder mit Nachdruck auf den unheimlichen Mann der da vor ihm steht.

Er sieht sich um und ... Wo sind diese Kinder?
Nach einer ganzen Weile sieht er eines.
Es hat sich an der Decke aufgehängt.

Nein! Nicht was ihr denkt. Es hat keinen Strick oder so etwas.
Es hat in einer Ecke des Raumes, etwa zwei Meter über dem Boden einen Spagat gemacht und hält sich mit seinen Beinen an den Wänden. Es hängt da einfach - recht ungewöhnlich für ein fünfjähriges Kind! Dieses starrt Joe verwundert an, legt den Kopf auf die Seite.

Förmlich kann Joe die Gedanken des Kindes "Was will der hier ... hm" spüren.
Es ist keine Angst im Gesicht des Kindes zu sehen, es ist einfach nur neugierig.

Joe löst sich von diesem Anblick und sein Blick wandert weiter durch den Raum.
Er sieht einen dickes Kind, das rein von der Statur her, mehrere Jahre älter zu sein scheint als die anderen entführten Kinder. Etliche Narben zieren seine Haut, aber das Ganze scheint ihm nicht viel auszumachen. Er spielt gerade mehr oder minder erfolgreich mit Bauklötzern (er scheint nicht ganz verstanden zu haben wie man einen Turm baut). Er schlägt mit einem Bauklotz auf den höchsten Punkt des Turmes und wundert sich das er nicht größer wird.

Ein anderes Mädchen kauert in einer Ecke und spricht mit sich selbst. Die schwarzen Haare und das schnee-weiße Kleid geben dem Kind etwas Unheimliches. Auch die anderen "Bewohner" des Raumes scheinen nicht weniger seltsam zu sein und bieten einen verstörenden Anblick.

Joe wird das ganze zu bunt, packt den Mann vor ihm am Kragen und schleudert ihn gegen eine Wand.

"Was habt ihr mit den Kindern gemacht", fragt er wütend und mit Nachdruck.
"Ich sag doch - Evolution, wir haben sie besser gemacht! Sehen sie das nicht?"
"Schafft ihn mir aus den Augen", brüllt Joe.

Joe schleudert den Mann mit einer Wucht die man seinem Körperbau niemals zugetraut hätte direkt in die Arme der anderen Mitglieder des Sondereinsatzkommandos. Der Mann wird abgeführt.

Joe schaut nachdenklich nach den Kindern. Sie scheinen sich an den Geschehnissen nicht weiter zu stören und mustern Joe mit einer Mischung aus Neugier und Skepsis.

Wir sind Helden: The Geek shall inherit

________________


Diese Kinder die Joe gerettet hat, sind entführt worden. Teilweise aus Waisenhäusern, teilweise aber auch aus recht wohlhabenden Familien. Die Entführung erfolgten absolut willkürlich.

Die Entführer gehören zu einer Sekte, die sich nur "Aufstieg" nennt. Sie vertreten die seltsame Vorstellung, dass der Sinn des Lebens die Evolution ist. Man müsste Menschen helfen "aufzusteigen", sich weiterzuentwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen greifen sie mitunter zu sehr drastischen Maßnahmen.

Joe versucht die Kinder zu befragen oder zumindest in ein Gespräch zu verwickeln. Joe wendet sich zuerst an den dicken Jungen mit den Bauklötzern.
Er fragt ihn was diese Sekte mit ihm gemacht hätte, doch der Junge mustert ihn nur kurz und versucht weiter den Turm aufzurichten. Nach einiger Zeit bekommt Joe wenigstens den Namen aus dem Jungen heraus: er nennt sich selbst "Tank".

Mit viel Mühe bekommt er auch die Namen der anderen Kinder heraus. Sie scheinen sich nicht mehr an ihre alten Namen zu erinnern, sondern scheinen sich neue Namen gegeben zu haben. Da ist unter anderem Raven, das schwarzhaarige Mädchen das in der Ecke kauert, Tinker der oben an der Decke hing, ein weiterer Junge nennt sich selbst nur "Shadow". Auch alle anderen Kinder geben sich solche Namen.

Die Kinder werden weggeführt und man verspricht Joe das man sich gut um sie kümmern wird. Joe ist ein wenig frustriert, zwar hat er die Sekte zerschlagen und überführt, doch hat er keine weiteren Informationen aus den Kindern herausbekommen.

...

Andernorts sieht man einen Computerraum mit vielen verschiedenen Bildschirmen und eine einzelne Hand die von der Lehne eines schwarzen Ledersessels liegt. In der sieht man eine angezündete Zigarre und dann ertönt eine dunkle Stimme:

"Sie haben also unser Labor auffliegen lassen. Schade, aber das wirft unsere Pläne nur minimal zurück. In ein-zwei Jahren werden wir zuschlagen."

...


Joe streicht sich über das Gesicht. Er ist sichtlich erschöpft. Die Kinder zu finden hat viele Überstunden gefordert. So wie Joe stellt man sich vermutlich keinen Helden vor.

Er hat schütteres, braunes Haar, das in den vergangen Jahr sehr an Fülle verloren hat, warum es Joe oftmals recht kurz schneiden lässt. Als er sich mit seiner Hand über Gesicht und Kopf streicht, weicht das Haar aus und stellt sich danach wieder auf. Er geht seufzend in einen Fahrstuhl, entzündet eine Zigarette und fährt mit dem Fahrstuhl nach unten.


Während der Fahrt nach unten grummelt Joes Bauch. Irgendwie hat er das Gefühl irgendetwas übersehen zu haben.

Daft Punk: The Crush

________________


Zwei Jahre später.

Joe fährt scheinbar immer noch mit dem Fahrstuhl. Nur seltsamerweise fährt er nun nach oben. Doch auch sein Aussehen hat sich ein wenig verändert. Die Haare sind ein weniger geworden, doch am augenscheinlichsten ist die Polizei-Uniform von Interpol.

In den letzten zwei Jahren hat sich viel ereignet. Joe ist befördert worden und wird bald eine Führungsposition bei Interpol bekleiden. Dies hängt mit den Fällen der Vergangenheit zusammen, bei denen Joe sehr gute Arbeit geleistet hatte. Neben den befreiten Kindern, hat Joe auch andere Fälle gelöst - und anderem hatte erfast im Alleingang eine Terrororganisation namens "Antikorr" gefunden und aufgelöst.

Seine Kollegen haben von seiner Beförderung erfahren und bieten ihm einen reißenden Empfang als er aus dem Fahrstuhl steigt. Beifall ertönt und Joe ist das Ganze sichtlich peinlich. Er hofft dass dieser Augenblick möglichst schnell vorbei geht.

Er ahnt nicht, dass heute noch etwas viel Schlimmeres passieren wird und das er schon wenige Stunden in der Zukunft, liebend gern zu diesem Zeitpunkt zurückspringen würde.

Er ist kein guter Redner, das war er noch nie. Er war schon immer ein guter Polizist und hat eher seine Arbeit für sich sprechen lassen. Er stammelt ein paar Worte. Nach kurzer Zeit erlösen ihn seine Kollegen und er darf in sein Büro gehen um dann mit den Kollegen anzustoßen.

Die Feier läuft und nebenher läuft der Fernseher und zeigt derzeit eine Nachrichtensendung. Plötzlich verschwimmt das Bild. Der Bildschirm wird dunkel. Einzig ein einzelnes rote T ist auf dem Screen zu sehen. Joe und seine Kollegen starren entsetzt auf den Bildschirm.

Eine dunkle Stimme ertönt und redet irgendetwas von Evolution, Aufstieg. Joe ist plötzlich hellwach - ihm kommt das Merkwürdig bekannt vor. Damals bei einem Verhör vor zwei Jahren. Genau - die Sekte! Die Kinder!

Gänsehaut bildet sich auf dem Nacken von Joe.

Dann erzählt die Stimme von Etwas das schon bald passieren wird, dass die Welt für immer verändern wird, etwas Apokalyptisches, etwas Episches.

Joe brüllt plötzlich Befehle. Während sich Joe bei einem direkten Klienten von Interpol vorbeischaut, sollen die anderen Kollegen wichtige Stellen der Stadt sichern. Die Mitarbeiten von Interpol stürmen los um was auch immer dort passieren wird, zu vereiteln.

Was immer "T" auch ist, es wirkt gefährlich und bedrohlich genug, dass man das Schlimmste annehmen muss.


Eisbrecher: Noch zu retten

________________


"Joe, wir sind am Bahnhof", ertönt eine Stimme über Funk.

"Die andere Gruppe ist am Flughafen, was auch immer sie vorhaben - wir wissen es nicht!"

"Was ist mit den Kraftwerken? Sind die Kraftwerke geschützt?"

"Ja, wenn sie wirklich eine Aktion in dieser Stadt planen, weiß ich nicht wo sie zuschlagen."

"Ich habe da eine Befürchtung ..."

"Wo bist du Joe?"

"Die Firma heißt Tokamak Energy. Sie testen hier einen experimentellen Fusionreaktor. Es ist nur ein Gefühl, aber ich habe den Eindruck das sie hier zuschlagen werden."

"Bist du dort ganz allein? Bist du verrückt?"

"Es ist nur so eine Ahnung, ich melde mich wenn ich mehr weiß."

...


"Versteht ihr nicht? Es funktioniert nicht!", bricht es aus dem mit weißen Kittel hervor. Er scheint sehr aufgebracht zu sein und gestikuliert wild mit den Händen.

Die anderen Anwesenden, ebenfalls in weiße Kittel gekleidet starren ihn an.

"Wir haben die Kernfusion... Es funktioniert nicht", stammelt der Ingenieur weiter.

"Es ist keine Kernfusion die wir hier haben. Wir ziehen die Energie aus einer anderen Dimension!"

"Ist doch viel besser, wir können es als Kernfusion verkaufen und Strahlung tritt auch nicht auf! Ist doch super.", meint einer der Verantwortlichen schulterzuckend.

"Wir haben doch keine Ahnung was das Ganze bewirkt! Und überhaupt ... We ... Wer ist das da?"

Plötzlich betreten mehrere schwarz-gewandete Soldaten den Raum. Einzig und allein ein einzelnes, rotes T ist auf den Kampfpanzerungen und Kleidung zu sehen.

"Was tun Sie hier? Das ist Sperrgebiet!", kann er noch rufen.

Das Feuer von Maschinengewehren erfüllt den Raum. Computer und Ausrüstung zersplittert und mischt sich mit den Blut der für den Reaktor verantwortlichen Ingenieure und Wissenschaftler. Die mysteriösen Angreifen lassen niemanden am Leben.

Eine Reihe bildet sich zwischen den Soldaten. Ein alter, untersetzter Mann humpelt in den Raum und steuert auf den seltsamen Fusionsreaktor zu, der sich in der Mitte des Raumes befindet. Er befielt seinen Leuten das Gebäude abzuriegeln, während er sich selbst an dem Fusionsreaktor zu schaffen macht.

Es wirkt fast so als wolle er sich einen Weg in das Innere des Reaktors zu schneiden.


"Es sind mindestens 10! Hört ihr mich? Verdammt der Funk ist ausgefallen!", hört man Joes verzweifelte Stimme, als er versucht seine Kollegen zu erreichen.

Unheilig - Seenot

________________


"Und da haben die Minenarbeiter plötzlich einen Aufstand geplant. Hehehehe. Kannst du dir das vorstellen? Wir haben jede Menge Kohle bekommen um den Aufstand niederzuschlagen. Ist doch egal hauptsache man kriegt das Geld - was meinst du?"

"Was meinst du was er damit vorhat - mit diesem Ding?"

"Was interessiert es uns? Wir haben einen Vorschuss bekommen. Und wenn er das übrige Geld überweist - dann sind wir reich. Wir können tun was immer wir wollen!"


Die beiden Söldner sind für einen kurzen Moment unachtsam. Joe hat sich mittlerweile ins Gebäude geschlichen. Der Funk ist aber rund um die Firma ausgefallen und er ist auf sich allein gestellt und unternimmt einen beherzten Versuch die schwer Bewaffneten anzugreifen. Er schaut um die Ecke, schießt einem der Angreifer ins Bein und rollt sich mit einem Hechtsprung zur nächsten Deckung.

"Scheiße was ..."

Joe kramt seine Smartdevice hervor. Er wählt das Icon einer App.
Er analysiert die DNA des Getroffenen mithilfe seiner "Smart Projectiles", einer experimentellen Generation von Projektilen. Dank des DNA Abgleich sieht er gleich mit wem er es zu tun hat.

"Ein Latino! Söldner! Scheiße!", Joe robbt weiter.

Die Söldern sind außer sich, da sie nicht mit einem Angriff gerechnet haben.
Sie haben auch niemanden gesehen, nur das einer von ihnen zusammengebrochen ist und auch keine Verfolgung mehr aufnehmen kann.

"Naja, ein richtiger Söldner hätte dich getötet. Das muss ein Polizist sein und er ist allein sonst würde er nicht so vorgehen. Er will uns auseinander ziehen. Scheint nicht besonders gefährlich zu sein. Wir kriegen ihn!

Josh! Jeremy! Erledigt ihn!"

Während zwei der Söldner sich in die Richtung aufmachen in der sie Joe vermuteten, versucht dieser mit seiner Smartdevice mehr über die Angreifer herauszufinden.


____


Zwei Schüsse ertönen.

"Daneben Bulle, hehehehe. Stirb!", hört man den zynischen Kommentar des Söldners. Tatsächlich hat Joe zwei Schuss neben den Angreifer in die Wand gesetzt. Die Maschinenpistole zeigt nun in Richtung Joe. Der Söldner ist bereit abzudrücken. Es sieht so aus als ob er den kürzeren gezogen hätte, doch Joe drückt ein Icon auf seiner Smartdevice.

Eine blaue Schockwelle entsteht und der Mann mit dem Maschinengewehr geht zu Boden und lässt sein Gewehr fallen. Bewusstlos und mit den Händen an den Ohren ist dieser Gegner ausgeschaltet.

"So ein Trottel, er hatte immer noch sein Funkgerät an. Mal sehen ob ich das noch gebrauchen kann."

Joe hat seine beiden Angreifer außer Gefecht gesetzt. Fesselt und versteckt sie. Als einer von den Guten, hat er den Söldnern kein Haar gekrümmt. Joe versucht nun in die Nähe des Reaktorraums zu kommen.

...


"Hören Sie sofort auf damit was auch immer Sie da tun!"

Joe hat seine Pistole auf den untersetzten Mann gerichtet, der sich gerade am Reaktor zu schaffen macht. Joe steht auf einer Plattform die den Reaktor umgibt und zielt von oben auf den Mann herab.


"Nun mein Freund, ich glaube sie verkennen ein wenig die Lage. ERLEDIGT IHN!"

Dutzende Maschinengewehrsalven werden auf Joe abgefeuert.
Der Polizist bricht zusammen. Doch bricht er wirklich zusammen?

Am Boden sieht man eine unscheinbare blaue Kugel. Für einen kleinen Moment als er von den Salven getroffen wurde, schien sein Umriss leicht zu verschwimmen. Dieses Hologramm war nur ein Köder, Joe ist bereits an einer anderen Stelle.

Er nähert sich von hinten dem untersetzten Mann der gerade daran ist ins Innere des Reaktors zu treten. Als Joe ihm folgt ahnt er noch nicht, dass der Reaktor im Begriff ist aktiviert zu werden.

...


"Halt!", Joe richtet seine Waffe auf den Bösewichten. Auch dieser trägt auf seiner schwarzen Kleidung ein rotes T.

"Es ist zu spät mein Freund. Der Reaktor ist bereits aktiviert."

Mit Schrecken bemerkt Joe wie sich die Öffnung durch die er den Reaktor betreten hat, sich hinter ihm schließt. Dies schien eine Art Wartungsluke für Techniker zu sein.

"Was wollen Sie hier? Das ist ein Reaktor! Was wollen Sie im Inneren eines Reaktors?", entfährt es Joe.

"Nicht ganz mein Lieber, sehen Sie ich habe über die Jahre verschiedene Methoden entwickelt um die Evolution voranzubringen. Und was wäre wohl besser, als sich selbst in einen Gott zu verwandeln. Was denken Sie denn, wie viel Energie wäre dafür wohl nötig? Und dieser Reaktor bietet genügend Energie dafür um mich zu einem Gott zu machen. Na gut, dann wird eben ein Teil der Welt vernichtet, Millionen vielleicht Milliarden werden sterben! Doch ist das nicht gut? Ist das nicht gerecht? Das die Menschheit, durch mich, zu einem gottgleichen Wesen aufsteigt? Ich bitte Sie, mein junger Freund. Wir können gemeinsam diesen Weg beschreiten."

Joe ringt kurz mit sich und ist für einen kurzen Moment abgelenkt. Ob er nun tatsächlich ernsthaft über den Vorschlag nachdenkt oder nur versucht den Wahnsinn zu erfassen der hinter diesem Vorhaben steht - er ist kurz abgelenkt.

Diese Situation nutzt sein Widersacher für einen überraschend schnellen Angriff. Trotz seiner Klumpfuß rast er auf Joe zu, verpasst ihm einen Faustschlag und drückt ihn gegen eine Außenwand des Reaktors. Joe kann sich mit einem schnellen Schlag auf die Schläfe des Mannes befreien, doch während dieser Schlag einen normalen Mann vermutlich ins Reich der Träume geschickt hätte, scheint sein Gegner von einem anderen Kaliber zu sein.

Die Beiden ringen um die Pistole und dann löst sich ein einzelner Schuss.

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The future belongs to those, who believe in the beauty of their dreams.

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Heindal: 22.11.2015 18:09.

22.11.2015 13:24
Die Betreiber von UR-Radio distanzieren sich hiermit ausdrücklich von dem, durch Heindal am 22.11.2015 um 13:24 verfassten Beitrag.
Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung
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