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Angetestet auf der gamescom - prif       Zum Anfang der Seite springen

Auf der gamescom natürlich nicht nur Spiele und Software zu sehen. Die vielen großen Hardwarehersteller sind auch mit von der Partie und präsentieren ihr neuestes Portfolio. Während die ganz Großen wie NVidia, Oculus oder Roccat logischerweise ihre eigenen Stände in den Consumer-Hallen betreiben, gibt es daneben auch noch viele, die quasi unsichtbar für das unwissende Auge sind. Eine interessante Firma darunter ist der britische Accessoire-Hersteller prif. Was noch nie gehört? Ehrlich gesagt ist das kein Wunder, gibt es den Namen bzw. die Produkte dahinter doch gar nicht auf dem Markt. Der Start in Europa ist allerdings noch für dieses Jahr geplant. Und im Programm befinden sich einige interessante Produkte, vor allem gemessen am Preis-Leistungsverhältnis. Ein guter Grund, da mal genauer hinzuschauen.
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Eine Warnung aber vorne weg: es können sich bis zum Start natürlich noch Änderungen in Design und Vermarktung ergeben, zu Mal alle Preise von Pfund in Euro zum aktuellen Tageskurs (1:1,40) umgerechnet werden. Alle hier besprochenen Modelle gelten optisch noch als Prototypen. Endgültige Versionen wird es in Kürze geben, dann startet auch die offizielle Webseite der Firma.

Der Fokus von prif liegt, wie bei anderen Firmen in dem Segment auch, auf reinen Accessoire-Produkten. Allerdings wird versucht das Originaldesign möglichst wenig zu stören. Das sieht man gut an Hand der geplanten Erweiterungen für den Controller der PS4. Mit zwei Dingen hat der Dualshock nämlich zu kämpfen: die Abnutzung der Sticks und die kurze Akkulaufzeit von 6-8 Stunden. Hierfür gibt es im Sortiment von prif zwei Angebote: Stick-Aufsätze und ein Akkupack. Erst einmal ist das nichts besonderes, allerdings hat man in Zusammenarbeit mit Sony die Form und Oberfläche des Packs ähnlich wie beim Trust GXT 240, auf den Controller selbst angepasst, so dass sich ein kohärentes Bild ergibt und das Handling erhalten bleibt. Im Praxistest überzeugt der doch erstaunlich schmale Akku. Insgesamt sind damit bis zu 20 Stunden mehr Laufzeit möglich– man landet also sogar im Bereich des Dualshock 3. Ein weiteres Accessoire lässt sich perfekt mit dem zusätzlichen Batteriegeber verbinden: der Crescendo Amplifier. Dieser verstärkt die Mikrophonlautstärke zusätzlich. Prinzipiell ist diese Art von Zusatzhardware nicht neu, durch den zusätzlichen Akku schafft es das Paket aus Controller und Verstärker aber immer noch auf ca. 15-20 Stunden. Nach aktuellen Plänen erscheint das Akkupack für ca. 21 Euro und der Verstärker für ca. 28 Euro – bei beiden Accessoires ist man damit im unteren Preissegment bei mittlerer bis hoher Qualität. Ähnliches trifft für die Ladestationen für den Dualshock 4 bzw. den Xbox One Wireless Controller zu. Die grundsätzliche Funktionsweise ist vergleichbar mit anderen Geräten auf dem Markt, allerdings liegen dem Paket zwei Adapter bei, die über die Micro-USB Ports der Controller gestülpt werden. Damit wird verhindert, dass die Anschlüsse wie üblich zerkratzen, da auf Grund der Haptik der Ladeschalen das Anschließen ohne Sicht passiert. Es ist wie, als wenn man versucht ein USB-Kabel in die Smartphone-Buchse zu friemeln ohne das man hin sieht. Das Ergebnis sind Controller, die länger schick aussehen und gleichzeitig kann man sie einfach in die Ladeschale gleiten lassen. In der Praxis tun die kleinen Adapter ihre Arbeit und sitzen bombenfest. Der Preis wiederum liegt wieder bei ca. 21 Euro und ist damit im mittleren bis unteren Bereich bei guter Verarbeitungsqualität angesiedelt.


Bis hierhin bietet prif streng genommen zum Start nichts, was es nicht schon in der einen oder anderen Form gibt. Aber Mit Freedom 1, ihrem lizensierten PS4-Wireless Headset, bieten sie zumindest technisch in der Klasse der Communicator eine echte Neuheit. Während sich bisherige Produkte via Bluetooth mit der PS4 verbinden, so arbeitet das Freedom über eine RF-Schnittstelle. Und dies hat auch einen guten Grund. Headsets werden an der PS4 nicht direkt mit dem Gerät, sondern mit dem im Controller befindlichen Empfänger gekoppelt. Die Verbindungsbandbreite beträgt hier allerdings nur 8 Khz. Zusätzlich wird der Audiochat weiter komprimiert, so dass die akustische Qualität darunter leidet. Der RF-Empfänger, welcher im PS4-Look daher kommt (siehe Bilder) und direkt in die Konsole gesteckt wird, überträgt mit 48 Khz, derselben Bandbreite mit der alle internen Audiosignale der PS4 bearbeitet werden. Auf Anfrage hin, sendete uns prif zwei Beispiel-Audiodateien, die den Unterschied verdeutlichen.


Herkömmliche Aufnahme und Übertragung per Bluetooth


Übertragung und Aufnahme mit dem Freedom 1

Zusätzlich besitzt das Freedom eine Voice Monitor Funktion, mit der sich der eigene Pegel anzeigen und einfacher justieren lässt. Der Bügel für das Ohr ist wechselbar, so dass das Headset sowohl links als auch rechts getragen werden kann. Offiziell spricht der Hersteller von sechs Stunden Laufzeit, also genug für eine längere Spiele-Session. Andere konventionelle Bügel-Headset wie zum Beispiel das Stealth 400 von Turtle Beach nutzen eine vergleichbare Technologie und kommen auf eine längere Laufzeit, sind allerdings mit über 100 Euro deutlich teurer und bedienen technisch gesehen auch eine andere Zielgruppe. Das Freedom 1 wird zum Start für ca. 42 Euro auf den Markt kommen und erlaubt sich sowohl vom Design als auch der Verarbeitung keine ernsthaften Schnitzer.

Zusätzlich zu dem Communicator plant prif unter dem Namen Playsonic eine Reihe von konventionellen Headsets. Während das Playsonic 1 als Lifestyle-Produkt mit stabilem Metallrahmen und sehr kompakten, einklappbaren Design geplant ist (siehe Bildergalerie – das Foto mit dem Blackberry-Smartphone), richten sich die großen Brüder mit der Serienziffer 2, 3 und 4 vor allem an Gamer. Hervorzuheben sind hierbei die baugleichen Playsonic 3 und 4, wobei Letzteres mit einem zusätzlichen Mixer daher kommt. Dieser ist ein kleiner Traum für Audio-Enthusiasten. Viereckig gebaut unterstützt er Anschlüsse von allen gängigen Konsolen, als auch Optical-In, USB und Line-In. Die Chat- und Spielmusik-Kanäle können dabei jeweils getrennt voneinander gesteuert werden. Zusätzlich bietet der Mixer Möglichkeiten für akustisches Feedback, so dass man sich auf Wunsch selbst abhören kann. Gerade in Zeiten von Live-Streams via Youtube keine Seltenheit mehr. Das Ganze funktioniert ähnlich wie die Dongles von Turtlebeach und Co. bietet aber deutlich mehr Anschlüsse. Die Kopfhörer selbst sind zurückhaltend gestaltet - ohne viel Schnickschnack oder grelle Farben. Das Mikrophon lässt sich abnehmen und unterdrückt Umgebungsgeräusche. Die 3er Variante besitzt übrigens statt dem Mixer eine Regeleinheit direkt am Kabel und lässt sich auch passiv betreiben. Ein Messe-Praxistest mit elektronischen Liedern offenbart eine solide Qualität. Der Sound ist recht basslastig und klar. Genauere Tests sind natürlich erst zum Launch möglich. Und nun wieder der Preis – das Playsonic 3 erscheint für ca. 56 Euro und das Playsonic 4 für ca. 84 Euro. Gemessen an dem beiliegenden Mixer ist vor allem das High-End Modell für anspruchsvolle Gamer ein guter Deal.

Die Argumente von prif sind klar – sie wollen durch gutes Preis-Leistung Verhältnis punkten. Sie setzen auf schlichtes Design und hochwertige Verarbeitung und Materialen sowie ein paar kluge Kniffe. Und das klingt durchaus vielversprechend. In dem bereits aufgeteilten Markt zwischen Turtlebeach, Razer, Roccat und Co. ist es schwer seine Nische zu finden. Es wird sich noch dieses Jahr zeigen, ob und wie der Start der Produkte verläuft.

gamescom-Eindruck: sehr gut

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Wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen,
werdet ihr feststellen,
dass man Ingame-Items nicht essen kann.
22.08.2015 17:54 Fügen Sie F@bs in Ihre Kontaktliste ein
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