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Angespielt auf der gamescom - Battleborn       Zum Anfang der Seite springen

Battleborn
Erscheinungsdatum: 9. Februar 2016
Plattformen: PS4, Xbox One, PC
Internetseite: Klick mich!

(Quelle: 2K)

Ich kann mich noch gut an den Release von Borderlands 1 erinnern. Der Kick der offenen Welt, dazu jede Menge verschiedene Waffen und drei Freunde mit am Start. Danach bestimmt 100 Stunden Spaß beim leveln und gemeinsamen ausprobieren. Man kann schon sagen, dass das Spiel Co-Op zwar nicht revolutioniert, aber durchaus weiterentwickelt hat. So wie es Halo 1 acht Jahre zuvor gemacht hat. Borderlands 2 war dann der deutlich geschliffenere Nachfolger – und auch abgedrehter. Mit dem Zwischenteil „The Pre-Sequel“ drehte das Entwicklerteam von Gearbox Software noch weiter an der Absurditätsschraube. Aber irgendwie flachte – und das ist nur ganz persönlich gemeint – die Motivationskurve schon wieder ab. Seit dem ersten Teil hat sich an der Grundformel eigentlich wenig verändert. Mittlerweile hat man doch alles mal gesehen.
[stopper]

Aber Gearbox können auch anders. Ihr neuestes Projekt – Battleborn – versteht als wie eine Art weiter entwickeltes Konzept von Borderlands. Es vereint Einzelspieler- bzw. Co-Op-Kampagne mit in sich geschlossenen Missionen und einem Team-Based Arena-Shooter. Insgesamt wird es über 25 spielbare Charaktere geben, wovon mittlerweile – auch dank der gamescom – zehn bekannt sind. Grundsetting ist eine dystopische Zukunft. Eine unbekannte dunkle Macht hat nämlich einen Weg gefunden, den Alterungsprozess von Sternen und Planeten zu beschleunigen. Auf diese Weise hat er bereits alle Sonnensysteme bis auf Solus zerstört, den letzten Stern im Universum. Die Helden – also ihr – habt nun die Aufgabe, dieses letzte System zu verteidigen und im besten Fall das Böse endgültig zu besiegen.

(Quelle: 2K)

Was auf den ersten Blick düster und ernst Setting wirkt, wird von Gearbox wie auch schon Borderlands, zu einem sarkastischen und überdrehten Spektakel herausgeputzt. Alleine der Storytrailer (hier iwo einbauen) erklärt, dass fünf initiale Helden es mit all ihrer Kraft geschafft haben, die endgültige Vernichtung von Solus um genau … sechs Stunden zu verschieben. Das ist doch was, oder? Der Humor von Battleborn ist ganz typisch für das Studio: teils recht schwarz und fast britisch angehaucht. In diesem Sinne sind auch die verschiedenen Charakterklassen zusammengestellt. Wir haben da die grazile Elfe, den Gentleman-Roboter, das verrückte Mädchen, einen Zwerg und viele andere. Im Prinzip passt das alles überhaupt nicht zusammen, weder vom reinen Stil noch von den Gameplaymechaniken – trotzdem wird am Ende ein kohärentes Bild daraus. Die unterschiedlichen Charaktere müssen trotz ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten wie dem Bogen, der Voodoo-Magie und dem Plasmagewehr sinnvoll zusammenarbeiten, ansonsten stirbt es sich schnell.

(Quelle: 2K)

Die Demo, welche auf der gamescom spielbar war, entspricht im groben dem, was man bereits auf der E3 sehen konnte. Hierbei ging es darum, eine Art Fabrik zu durchkämmen und am Ende mit einem riesigen Roboter ein Portal zu entern – Überraschungen und Wendungen inklusive. Für die Session fiel die Wahl auf den Zwerg, einfach nur, weil der Kampfstil mit zwei Äxten und Fäusten am ungewöhnlichsten erschien. Und ich sollte Recht behalten. Gegen die anderen Fernkämpfer fällt es Boldur – so der Name der kleinen Kampfmaschine – sichtlich schwer überhaupt einen Gegner bis in den Nahkampf zu bekommen. Hinzu kommt, kommt der digitale Tod schneller als man denkt. Gegen Ende hin mutiert der laufende Meter allerdings zu so einer Art drehenden und um sich schlagenden Axt-Wurfmaschine und haut alles zu klump. Die Fähigkeitenliste ist dabei recht übersichtlich und das Prinzip schnell erlernbar. Ihr habt, wie in einem typischen MOBA, bestimmte Grundfähigkeiten und eine Superkraft, alles mit Abklingzeiten versehen. Mit jedem Monster sammelt ihr Erfahrung und steigt im Level auf. Mit jedem Aufstieg wird eine Leiter im Helix-Skilltree freigeschaltet, welcher euch auf jeder Stufe die Wahl zwischen zwei Perks lässt. Das Besondere an diesem System ist, dass es, auch wieder typisch für MOBAs, auf eine Mission beschränkt ist. Ihr beginnt immer mit Level 1 und arbeitet euch dann bis zum Boss auf das Maximum vor. Der Vorteil hier ist, ihr kommt super schnell im Spiel zurecht und es macht einfach Spaß. Zusätzlich gibt euch Battleborn zwei weitere Rank-Systeme an die Hand. Das erste ist der Charakter-Rank, der bei allen Spielen im Einzel- und Mehrspielermodus gesammelt werden kann und neue Perks sowie Skins freischaltet. Der zweite Rank ist an euren Account gebunden und schaltet Titel und Abzeichen frei, mit denen ihr dann online angeben könnt.

(Quelle: 2K)

Die graphische Gestaltung ist ebenso typisch Gearbox: sehr comichaft, eigentlich noch mehr als es alle anderen Projekte des Studios zusammen und leider auch etwas grob dargestellt. Gerade im Gegensatz zum wirklich hübschen Borderlands 2 wirkt Battleborn teils sehr kantig. Auch wenn das wahrscheinlich Absicht ist, wünschte ich mir hier etwas mehr Realismus. Der Zwerg mit seinem eckigen Bart sieht fast aus, als käme er aus dem Disneyfilm Hercules.

Ein paar Worte noch zum Mehrspielermodus. Davon hat man bisher noch nicht viel gesehen, allerdings ist bekannt, dass es mindestens drei Modi geben wird: King of the Hill, Deathmatch und eine abgeänderte Form von MOBA, bei dem Minions automatisch in die Mitte der Karte laufen und versuchen einen Müllzerkleinerer zu erreichen. Bis zum Start im Februar ist aber auch noch ein bisschen Zeit alle Bestandteile von Battleborn zu zeigen. Eine Open-Beta ist geplant, ihr der die Mechaniken erst Mals in freier Wildbahn getestet werden – ein genauer Termin steht noch nicht fest.

gamescom-Eindruck: sehr gut

__________________
Wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen,
werdet ihr feststellen,
dass man Ingame-Items nicht essen kann.
21.08.2015 15:56 Fügen Sie F@bs in Ihre Kontaktliste ein
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