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Angespielt auf der gamescom - Dreadnought       Zum Anfang der Seite springen

Dreadnought
Erscheinungsdatum: 2016
Plattformen: PC
Internetseite: Klick mich!

(Quelle: Grey Box Studios)

Was ist das nur für eine gute Zeit für Raumschiff-Liebhaber, für Space-Piraten und für die Weltraum-Entdecker unter uns. Lange Jahre – im Prinzip seit Ende der 90er – ist das Genre der irgendwie gearteten Weltraum-Shooter quasi tot. Nach Gründen dafür zu suchen ist sicherlich müßig, steht doch nun fest, dass aller Orts wieder ambitionierte Projekte entstehen. Eve: Valkyrie, Elite: Dangerous und nicht zu Letzt Star Citizen wollen zeigen, wohin diese Art von Spiel gehen kann. Auch Dreadnought von den Grey Box Studios möchte da mitmischen. In Zusammenarbeit mit Yager entsteht dort seit längerem der 3D-Arena Shooter, der vor allem die Faszination von Raumschiffen vermitteln möchte. Als Vorbild nannten die Entwickler auf der gamescom vor allem die Spaceschlachten von Star Wars und Co. – also große Kämpfe mit einem Mix aus riesigen Zerstörern, Fregatten, Scouts und kleinen Jägern. Und tatsächlich fasst das Dreadnought ganz gut zusammen.
[stopper]

(Quelle: Grey Box Studios)

Aus einer Wahl von fünf Klassen (Tank, Destroyer, Artillerie, Corvette, Tactical Cruiser) gilt es im Hangar ein Schiff zusammen zu stellen. Neben Eigenschaften wie Schild und Feuerkraft kann man Fähigkeiten und Ausrüstung anlegen. In der aktuellen Version ist noch nicht viel davon implementiert – alleine aber die Auswahl der Typen zeigt schon die Detailliebe mit der das Team hier arbeitet. Die Schiffe sind optisch und von ihren Eigenschaften her, wie beim Bauhaus-Stil, an ihre Funktion angepasst. Der Tactical Cruiser zum Beispiel – der Medic der Gruppe – sieht ein bisschen aus wie eine übergroße Hummel. Ein Blick auf die Artillerie-Klasse offenbart wiederrum sehr langgezogene und gewehrartige Formen und sieht genau nach dem aus was es ist - ein Sniper. Die Designs sind wirklich außergewöhnlich. Besonders bei den großen Klassen zeigt sich die Detailgrad der Gestaltung. Jeder Teil der Außenhülle hat seinen Zweck und ist daran angepasst. Alle Waffenphalanxen arbeiten autark und drehen sich unabhängig voneinander. Die Bemalung der Titanplatten ändert sich im Verlauf des Schiffes. So wie die Entwickler in den Erklärungen schwärmten, musste ich an Captain Kirk denken, wie er in Star Trek II an der Enterprise im Dock vorbeifliegt und sein Schiff bewundert.

(Quelle: Grey Box Studios)

Auch in den Kämpfen machen sich die unterschiedlichen Klassen deutlich bemerkbar. Abgesehen von den typischen Funktionen, wie heilen oder tanken, spielt die Trägheit eine ganz große Rolle. Je schwerer, desto schwieriger wird es die eigene metallene Schwungmasse in Bewegung zu bringen. Die Unterschiede sind dabei enorm. Als Destroyer bewegt man sich in der Schlacht kaum noch und versucht eher eine gewisse Kontrolle auszuüben. Mit der Corvette geht es wiederrum in schnelle Dogfights, aber auch hier ist Planung und Beobachtungsgabe Pflicht. Selbst einfach Manöver wie eine Drehung um 180 Grad beansprucht ihre Zeit. Es fühlt sich richtig an, als würde man ein komplettes Raumschiff samt Besatzung steuern. Die Befehle, die ihr abgesehen von euren verschiedenen Waffensystemen einsetzen könnt, beschränken sich mit Absicht auf das Wesentliche. So habt ihr die Möglichkeit für bestimmte Zeit zusätzliche Energie in die Schilde, die Waffen oder die Triebwerke zu geben. Um diese Energie allerdings einzusetzen, müsst ihr sie zwischendurch Regenieren lassen. Mit diesem Mix aus Casual (bezogen auf die kurze Liste an besonderen Fähigkeiten) und Hardcore (bezogen auf die unterschiedlichen Klassen) kommt das Spielgefühl gut rüber und nach einer kurzen Einführung hat man das Prinzip verinnerlicht. Die eigentlichen Kämpfe werden schnell von Taktik und Planung anstatt von wildem Geballer dominiert. Wenn man einen Vergleich wagen möchte mit einem anderen Spiel, dann wäre das World of Tanks.

(Quelle: Grey Box Studios)

Kommen wir zurück auf den Vergleich mit Star Wars: was fehlt da noch (außer Wookies)? Richtig, kleine Jäger die zwischen den größeren Oschis durchfliegen. Selbst die Corvette hat locker die Größe eines kleinen Supermarktes. Und hier kommt die wohl beste Idee der Entwickler ins Spiel: sobald ihr im Elimination-Modus (jeder hat nur ein Leben) sterbt, kommt ihr als eben solch ein Jäger wieder und könnt bis zum Ende der Runde mit einer quasi zweiten Chance dabei sein. Klar, dass ihr gegen die großen Schiffe kaum etwas ausrichten könnt. Die taktischen Möglichkeiten, mal abgesehen davon das es lustig ist, sind förmlich greifbar.

(Quelle: Grey Box Studios)

Was es außer dem angesprochenen Elimination-Modus und dem klassischen Deathmatch noch zu tun gibt ist bisher unbekannt. Das Projekt befindet sich dafür noch einer zu frühen Phase, um hier genaue Aussagen zu treffen. Dasselbe gilt übrigens für das Vermarktungsmodell. Klar ist nur, dass der Titel als F2P-Download auf den Markt kommt. Darüber hinaus ist alles offen. Publisher und Entwickler haben allerdings betont, dass es kein Pay-2-Win geben wird. Löblich, für eine deutsche Produktion aber auch nicht wirklich verwunderlich. Das Spielgefühl – also das Fleisch in der Gameplay-Suppe - stimmt auf alle Fälle schon Mal. Bis zum angepeilten Release im nächsten Jahr fließt noch viel Wasser die digitalen Flüsse herunter. Für Anfang 2016 ist eine Closed-Beta geplant, dann wird Dreadnought das erste Mal auf eine große Gruppe von Zockern losgelassen. Hier lassen sich sicherlich erste Tendenzen zu Spielmodi und Finanzierungsoptionen ablesen, bis dahin freue ich mich einfach, dass derzeit so viele schöne und eigenständige Space-Shooter in Produktion sind.

gamescom-Eindruck:
sehr gut


__________________
Wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen,
werdet ihr feststellen,
dass man Ingame-Items nicht essen kann.
19.08.2015 23:23 Fügen Sie F@bs in Ihre Kontaktliste ein
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