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F@bs F@bs ist männlich
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Angespielt auf der gamescom - Elex       Zum Anfang der Seite springen

Elex
Erscheinungsdatum: 4. Quartal 2016
Plattformen: PC, PS4, Xbox One
Internetseite: Klick mich!

(Quelle: nordic games)

Wie bitte kommt man auf so eine Idee? Und wie schaffst man es dann, diese Idee anderen Menschen so zu vermitteln, dass alle zusammen daraus ein Spiel machen? Science-Fantasy – schon der Name klingt grotesk. Es ist wie Steam-Punk, nur werden der Realismus und die Fiktion noch weiter voneinander entfernt. Das Ergebnis sind ein Raumfahrer mit Energieanzug, Titan-Helm … Schwert und Schild. Nicht irgend ein Laserschwert und ein kinetisches Schild – nein ganz klassisch mit Klinge links und kleinem runden Abwehrutensil rechts. Was dann dabei herauskommt nennt sich Elex und entsteht derzeit bei dem Team von Piranha Bytes, bekannt für die Rollenspielserien Gothic und Risen. Bisher hat das Studio auch eigentlich nicht viel mehr als die beiden Franchises hervorgebracht – also im Grunde vieles vom Gleichen. Mit dem neuen Projekt wagt man sich – mal abgesehen vom Genre - in fremde Gefilde.
[stopper]

Die Grundlage für das Abenteuer bildet zu dem unsere Realität. Von jetzt aus gerechnet in einer nahen Zukunft stürzt ein Meteor auf die Erde und löscht so gut wie alles Leben aus. Mit an Bord des Gesteinsbrocken war das namensgebende Elex, eine Materie die ganz allgemein gesprochen Macht verleiht. 200 Jahre später haben sich vier Fraktionen entwickelt, die alle um die verstreute Ressource kämpfen. Bis hierhin könnte alles gute alte Science Fiction sein, wäre da nicht zum Beispiel eine der Fraktionen, die das Elex nutzt, um es in Mana und damit in Magie zu verwandeln. Es trifft also Plasmagun auf Feuerball. Der Kniff der Entwickler ist, dass die wie auch immer geartete Aufnahme von Elex bedeutet, dass die Gefühlszentren im Körper zerstört werden und man so kein Mitgefühl, keine Liebe oder Trauer empfinden kann. So hat alles seinen Preis.

(Quelle: nordic games)

Prinzipiell wäre das Machtverhältnis auf der zukünftigen Erde gut ausbalanciert, wären da nicht die Albs, die große Teile der begehrten Materie besitzen. Sie gelten als kalt und berechnend und beherrschen dank ihrer Macht die anderen Menschen . Anstatt nun in einer der unterlegenen Fraktionen anzufangen, startet man als einer der Albs, der erstmals – nicht wie in Gothic und Co. – kein Avatar ist, sondern ein existierendes und sprechendes Wesen dieser Welt mit eigener Hintergrundgeschichte. Und in noch einem Punkt entfernen sich die Entwickler aus ihrer Wohlfühlzone: beim Kampsystem. Wie auf der gamescom in einer Q&A-Session betont wurde, hat man eine Reihe von Feldstudien durchgeführt (sprich andere Kampfspiele gespielt) und dann auf dieser Basis und den eigenen Erfahrungen etwas Neues auf die Beine gestellt. Hinter verschlossenen Türen gab es erste Ausschnitte aus den Kämpfen zu sehen. Es ist natürlich noch zu früh für eine Einschätzung, allerdings wirkt es gerade im Gegensatz zum kürzlich erschienenen Risen 3 sehr viel agiler und abwechslungsreicher. Zum Beispiel erhält die Entfernung zum Gegner eine Rolle – wie in Dark Souls oder Monster Hunter. Die große Herausforderung wird nur sein, alle Style miteinander zu vereinen. Wie schafft man es, dass eben das bereits erwähnte (und im Gameplay gezeigte) Plasmagewehr nicht viel stärker ist als das Schwert? Und wie soll sich das überhaupt spielen – wird das im Falle des Gewehr ein klassischer Third-Person-Shooter? Alleine an diesen beiden Fragen und den damit verbundenen Implikationen kann man sehen, welche Arbeit noch vor Piranha Bytes liegt.

(Quelle: nordic games)

Der grobe Weg und die Vision sind klar. Und was man bisher erreichen möchte, ist sehr ambitioniert. Abgesehen von den bisherigen gegensätzlichen Design und geschichtlichen Ansätzen, soll noch wie in Xenoblade Chronicles und Co. alles was man sieht auch tatsächlich erreichbar sein. Und zu allem Überfluss gibt es noch ein Jetpack, mit dem Entfernungen schnell und einfach überwunden werden können. Alleine die dadurch verursachten Auswirkungen auf das Balancing verursachen leichte bis mittlere Kopfschmerzen. Und achja – ein Großteil der NPCs lassen sich vom Spieler umbringen und kommen dann nicht wieder. Die Welt um den Hauptcharakter herum verändert sich also mit den eigenen Entscheidungen und Missgeschicken. Zum Schluss noch etwas versöhnliches und bekanntes für eingefleischte Studio-Fans: das alte Level- und Areal-System aus Gothic kehrt zurück. Das heißt, ihr könnt zwar prinzipiell zu jeder Zeit überall hin, die Stärke der Monster variiert aber je nach Gebiet, sodass hier natürlich Grenzen gesetzt werden.

(Quelle: nordic games)

Gerade an dieser letzten Ankündigung sieht man, dass das deutsche Team seine Hausaufgaben gemacht hat. Man versucht gleichzeitig etwas komplett Neues und nimmt sich dabei die Kritik der Spieler der vergangenen Jahre zu Herzen. Elex wird eng mit der Community zusammen entstehen - hoffen wir nur, dass sich Piranha Bytes am Ende nicht übernimmt. Ihr Projekt ist auf jeden Fall ambitioniert und schaut auf den ersten Blick interessant aus. Ich bin gespannt wie und ob am Ende alle Elemente ineinander greifen. Und an dieser Stelle ein großes Lob an Publisher Nordic Games, die die Entwicklung unterstützen und hinter der Idee von Science Fantasy stehen – das würden sicherlich nicht viele machen.

gamescom-Eindruck:
gut


__________________
Wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen,
werdet ihr feststellen,
dass man Ingame-Items nicht essen kann.
18.08.2015 18:58 Fügen Sie F@bs in Ihre Kontaktliste ein
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