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Zum Ende der Seite springen Angespielt auf der gamescom – The Guild 3/Die Gilde 3
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Spawnia Spawnia ist weiblich
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Angespielt auf der gamescom – The Guild 3/Die Gilde 3       Zum Anfang der Seite springen

The Guild 3/Die Gilde 3
Erscheinungsdatum: 1. Halbjahr 2016
Plattformen: PC
Internetseite: Klick mich!

(Quelle: nordic games)

Im vergangenen Jahr kündigte nordic games an, die nach dem Ende von Publisher JoWooD die Rechte an der Gilde-Serien erworben hatten an, dass es definitiv einen dritten Teil geben wird und gaben die Produktion in die Hände des kanadischen Studios Golem Labs, das sich mit der Unterstüzung von Gil-de-Urgestein Heinrich Meyer (u.a. Autor bei Die Gilde 1 und 2) und den Fans an die Arbeit machte. Dabei wird die Entwicklung der mittelalterlichen Wirtschafts- und Diplomatiesimulation von drei Haupt-zielen begleitet: zunächst sollen die besten Elemente aus Teil eins und zwei im neuen Ableger vereint werden. Dann soll das Ganze in jedem Fall so fehlerfrei wie möglich veröffentlicht werden (aus diesem Grund ist kein Early Access, aber eine Beta geplant) und zu guter Letzt geht das Team auf viele Fan-wünsche ein, wie zum Beispiel einen Editor und die Konzentration auf Sandbox-Mechaniken.
[stopper]

Grafik

Die Gilde 3 versetzt euch wie die Vorgänger ins Jahre 1400 in Mittel-/Nordeuropa mit all seinen Tu-genden und Fehlern. Für die grafische Umsetzung kommt die Darksiders-Engine zum Einsatz und hier findet sich bereits eine der größeren Änderungen bzw. Anpassungen des kanadischen Teams – die Stadt sieht auch tatsächlich wie eine mittelalterliche Siedlung bzw. Stadt aus. Die Häuser stehen dicht an dicht gedrängt, die Straßen sind schmal und ungleichmäßig, auf dem Hügel befinden sich nicht nur die wertvolleren Gebäude, sondern auch das Patrizierviertel, abgegrenzt mit einer Stadtmauer von den eher ärmlichen Gegenden. Außerdem wird es wieder Innenraumansichten geben, jedoch nur dort, wo es spieltechnisch Sinn macht. Diese können dann übrigens auch ausgebaut werden, umso zum Beispiel mit Verbesserungen im Schlafgemach für mehr Nachwuchs zu sorgen. Das Stadtbild wirkt auf jeden Fall stimmig und realistisch, an der technischen Umsetzung wird (und muss) weiterhin noch ge-feilt, denn natürlich wird die aktuelle Version noch von Grafikfehlern und fehlender Deko/Ambiente be-gleitet. Aber das ist im aktuellen Stadium der Entwicklung (kurz hinter Alpha, aber noch nicht ganz Be-ta) auch nicht verwunderlich.

(Quelle: nordic games)

Gameplay

Und damit sind wird auch schon mitten drin in der Spielmechanik. Hier gibt es eine (für mich beson-ders geschätzte) wichtige Änderung, die gleich zu Beginn ins Auge fälllt: ihr beginnt als einzelner Cha-rakter und seit zunächst bettelarm. Das begrenzt natürlich eure Gameplaymöglichkeiten, denn politi-sche Ämter oder der Eintritt in Geheimbünde stehen noch lange nicht zur Diskussion. Zunächst müsst ihr Geld verdienen, vielleicht einen eigenen Betrieb aufbauen, etc. pp. – mit anderen Worten, ihr habt eine Art Tutorial-Einstieg, bei dem ihr nicht gleich zu Beginn mit tausend Möglichkeiten erschlagen werdet. Damit ist Die Gilde 3 auch für Neueinsteiger in die Serie attraktiv und die steile Lernkurve wird auch Langzeitfans zufrieden stellen können. Zurück zu eurem Charakter – dieser beginnt, entspre-chend eurer Vorauswahl, nicht nur mit einem bestimmten Aussehen, einem Namen und Wappen, sondern auch mit fünf Attributen. Zu diesen gesellen sich mit der Zeit Skillpunkte, die ihr zum Beispiel durch die Herstellung von Produkten erwerbt und mit denen ihr wiederrum Produktgruppen freischal-ten könnt, um euer Angebot auszubauen. Ihr werdet es mit ungefähr 25 Rohstoffen und 100 Produk-ten und Artefakten zu tun bekommen. Sobald ihr genug Geld habt, könnt ihr die Produktion aus eurer eigenen Hütte (auch hier wieder sehr authentisch) in einen eigenen Betrieb verlegen und Angestellte anheuern. Diese müssen natürlich auch trainiert werden, ebenso wie übrigens potentielle Nachfolger. Denn stirbt euer Charakter und ihr habt keinen Erben, ist die Runde vorbei. Einen Erben kann man entweder zeugen oder sich für eine Kirchenspende bei ebendieser erwerben. Euer Erbe verliert zwar eure Attribute, behält jedoch sämtliche Skills und frei geschalteten Gebäude, denn diese sind an die Dynastie gebunden und nicht an den Charakter. Euer Charakter kann insgesamt zwischen 15 Berufen wählen, wie zum Beispiel Tischler, Bauer, Totengräber, Alchemist oder Dieb.

Abhängig davon, was ihr mit eurem Beruf anfangt, verändert ihr direkt das Stadtbild. Seid ihr ständig in einem Viertel als Dieb unterwegs, werden die reichen Menschen wegziehen und es verkommt. Baut ihr hingegen in einem ärmliche Viertel einen neuen Laden, dann wird dieses dadurch aufgewertet. Aber nicht nur eure Aktionen beeinflussen das Stadtbild – die KI simuliert viele Vorgänge, an denen ihr nur indirekt oder gar nicht beteiligt seit, denn viele Bewohner haben ihre eigenen Ziele und Vorstel-lungen. Und so kann eure Stadt zum Beispiel auch über die Stadtgrenzen hinaus wachsen, selbst wenn ihr alles dafür tut, dass die Bewohner sich unwohl fühlen. So könnt ihr verschiedene Ämter im Stadtrat oder zum Beispiel auch bei Gericht besetzten und mit einer schlechten Rechtssprechung (o-der einer sehr guten) viel zum Ruf der Stadt und eurer Dynastie beitragen. Die Entwicklung eures Ört-chens und die Geschichte werden dies wiederspiegeln. Das höchste Amt, welches ihr bekleiden könnt, ist der Landsherr – damit seid ihr Herrscher über die ganze Karte und könnt Fernhandelssteu-ern oder Brückenzölle erheben. Nur dem König gegenüber habt ihr dann noch Rechenschaft abzule-gen. Aber vorsicht, dies ist ein Wahlamt – der Tod oder die Abwahl können euch jederzeit hinaus ka-tapultieren.

(Quelle: nordic games)

Bevor wir uns dem Editor zuwenden, noch eine Reihe weiterer Fakten: auch Kriege können das Wohl und Weh eurer Stadt beeinflussen, allerdings finden die Kämpfe außerhalb der Karte statt, ihr sehr höchstens Einheiten, welche eure Länder durchqueren. Die Gilde 3 ist zwar in Runden aufgeteilt (Jah-re), allerdings laufen diese in Echtzeit ab und simulierte Jahreszeiten sorgen für ein flüssiges Spielge-fühl. Auf Wunsch der Fans wird es ganz ausdrücklich keine Einzelspieler-Rollenspielkampagne geben, sondern nur optionale Missionsketten, denen man folgen kann oder eben nicht. Zum Release werden zwölf Maps verfügbar sein, die größen mit einer Kantenlänge von rund 50 Kilometern. Außerdem könnt ihr über Lan oder im Online Multiplayer mit bis zu 32 Spieler zusammen gilden. Auch hier ste-hen lose Questaufgaben zur Erfüllung bereit. Daneben soll das Endgame deutlich durch die Einfüh-rung der Geheimbünde (kann man sich vorstellen wie zum Beispiel die Freimaurer) aufgewertet wer-den. Diese treten an euch heran, um euch anzuwerben (allerdings erst, wenn ihr bereits etwas erreicht habt) und anschließend könnt ihr es auch hier bis zum Gildenmeister bringen. Dann stehen euch Intri-genwettstreite und kleinere Scharmützel mit anderen Geheimbünden offen, um den Alltag abwechs-lungsreicher zu gestalten.

Der Editor

Die letzte große Neuerung war und ist ebenfalls ein Fanwunsch – der Editor GITSE. Die Gilde-Serie lebte schon immer sehr stark von ihren engagierten Fans, die an Fan-Add-Ons, Fan-Patches und mehr arbeiteten. Um dem Rechnung zu tragen, werden Golem Labs/nordic games zum Release ge-nau den Editor zur Verfügung stellen, mit dem sie selbst Szenarien entwickeln. Mit anderen Worten, ihr könnt hier wirklich alles machen, was ihr wollt: Terraforming, die Erntezeit von Getreide und Blu-men verändern, Berufe verbieten und neue hinzufügen, Produktionsketten manipulieren, den Bau von Straßen und Gebäuden über Zeit simulieren, die Verhältnisse von Dynastien verändern und und und. Bis auf die 3D Modelle lassen euch die Entwickler an alles ran. Und zu guter Letzt speicher das Sys-tem alle Änderungen in einer (!) Datei und lassen sich so einfach und schnell verbreiten und tauschen, egal ob über die Steam Workshop Integration, Fanforen oder ganz old school auf DVD.

(Quelle: nordic games)

Fazit

Nachdem Die Gilde 2 mich vor vielen Jahren mit ihren schieren Möglichkeiten und Bugs erschlagen hat, so dass ich nie ein Fan wurde, wird Die Gilde 3 diese Lücke in jedem Fall schließen können. Die aktuellen Mechaniken gefallen mir sehr gut und wenn die Entwickler die grafischen Umsetzungen noch fertig stellen und ihre Versprechen halten, steht einem Boom der Gilde-Serie nichts mehr im Weg.

gamescom-Einschätzung:
sehr gut


__________________
SSAT - Selbe Scheiße, anderer Tag!
17.08.2015 23:49
Die Betreiber von UR-Radio distanzieren sich hiermit ausdrücklich von dem, durch Spawnia am 17.08.2015 um 23:49 verfassten Beitrag.
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