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Zum Ende der Seite springen Angespielt auf der gamescom - The Legend of Zelda: Tri Force Heroes
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Angespielt auf der gamescom - The Legend of Zelda: Tri Force Heroes       Zum Anfang der Seite springen

The Legend of Zelda: Tri Force Heroes
Erscheinungsdatum: 23. Oktober 2015
Plattformen: 3DS
Internetseite: Klick mich!

(Quelle: Nintendo)

Man kann Nintendo ja viel vorwerfen, aber wenn sie etwas aus eigener Feder ankündigen, dann erscheint es auch in naher Zukunft. Das ist beim besten Willen weder selbstverständlich noch derzeit weit verbreitet. Gerade auf der gamescom wurde einem mal wieder bewusst, dass viele Spiele eine unerwartete Investition in das Jahr 2016 oder 2017 sind. Doch nicht so Big N - bis auf eine Ausnahme, erreichen alle auf der E3 angekündigten und auf der gamescom präsentierten Spiele nämlich noch in diesem Herbst bzw. Winter unseren Markt. Dazu gehört auch „The Legend of Zelda: Tri Force Heroes“, welches in Köln das erste Mal auf breiter Fläche spielbar war. Verantwortlich für den Titel ist, wie auch schon beim genialen „Link Between Worlds“, Hiromasa Shikata, der seit 1997 an dem Franchise mitarbeitet. Angelehnt ist „Tri Force Heroes“ allerdings nicht an übliche Zelda-Ableger, sondern an die Bonus-Zugabe „Four Swords“, in dem ihr mit vier Links gleichzeitig Abenteuer besteht. Allerdings soll der Fokus laut Shikata bei „Tri Force Heroes“ weniger auf dem kompetitiven Gedanken und mehr zum kooperativen Gameplay hin gehen. Statt vier sind nun drei Helden unterwegs und es geht ums nackte Überleben.
[stopper]

(Quelle: Nintendo)

Die grundlegende Motivation ist einfach. Prinzessin Zelda wurde wieder einmal entführt und gezwungen schreckliche Kleider anzuziehen. Das ist wirklich furchtbar! Aber apropos Kleider – diese sind ein zentrales Spielelement. Je nachdem ob ihr einen Samurai-Panzer, ein Prinzesschen-Kleid oder andere untypische Klamotten überstreift, bekommt ihr andere Fähigkeiten. Da ihr für den bevorstehenden Dungeon daran gebunden seid, ist gute Überlegung und Absprache Pflicht. Sowieso ist „Four Swords“ gegen „Tri Force Heroes“ Kindergeburtstag. Welche Gruppe sich nicht abspricht oder routiniert ist, verliert die geteilte Herzleiste schneller als man gucken kann. Die begrenzte Lebensanzahl macht das Ganze auch nicht leichter. Besonders bei Bossen ist ohne kooperatives Denken kein Blumentopf zu gewinnen, nicht zu Letzt dank der Friendly-Fire Regel. Habt ihr zum Beispiel einen Bumerang und ist ein anderer Link im Weg, dann wird er vom Bumerang aufgenommen und unter Umständen herangezogen oder irgendwo abgesetzt. Wer die Techniken und Eigenschaften der zahlreichen und typischen Zelda-Gadgets kennt, kann sogar taktisch damit spielen und sie zu seinem Vorteil einsetzen. Um dem Chaos Herr zu werden, gibt euch das Spiel im Multiplayer via Internet oder Lokal den unteren Bildschirm und acht Emoticons an die Hand, die schnelle Kommunikation möglich machen sollen. In der Praxis hilft das rudimentäre System erstaunlich gut und sorgt auch hier und da für Lacher bzw. zeigt auch, was für eine Art Zocker der Gegenüber ist. Lokal sind natürlich zusätzliche – nennen wir sie analoge – Interaktionen möglich, allerdings werden diese natürlich nicht von „Tri Force Heroes“ abgedeckt.

(Quelle: Nintendo)

Optisch orientiert sich das Projekt von Shikata stark an den geistigen Vorgänger „A Link Between Worlds“. Ihr seht die Spielwelt von schräg oben, quasi leicht isometrisch. Link selbst ist im gleichen Comicstil gehalten, der am ehesten an „Wind Waker“ erinnert. Die Sicht, welche wir im Review zu „A Link Between Worlds“ bereits gelobt hatten, macht hier noch mehr Sinn. Viele der Rätsel beziehen sich nämlich darauf, dass ihr euch bis zu dritt stapeln müsst, wobei der Oberste jeweils seine Fähigkeit einsetzen kann und der Unterste die Bremer Zeldamusikanten durch die Gegend steuert. Durch die Isometrie des Blickwinkels kommt sowohl das 3D gut zur Geltung als auch der generelle Tiefeneffekt. Das Gameplay fühlt sich somit sehr griffig und direkt an – ein Muss für diese Art von Spiel.

(Quelle: Nintendo)

Die einzige Fragen, die die gamescom-Demo aufwirft, beziehen auf die Balance und Weite der Spielwelt. Gezeigt wurden bisher ausschließlich Dungeons. Intuitiv erwartet man natürlich zusätzlich eine Oberwelt mit NPCs. Sollte es so etwas geben – ist dann auch ein Questsystem geplant? Wird es möglich sein, die Ausrüstung aufzuwerten? Und wie funktioniert das alles online? Das und mehr bleibt bis auf Weiteres offen. Angesichts des Releasetermin im Oktober wird es endgültige Antworten wohl erst zum Launch geben. Aber eins steht fest, selbst wenn „Tri Force Heroes“ in Anführungszeichen nur eine Ansammlung von Missionen wird, so macht das Spiel dennoch eine ganze Menge Spaß. Das Balancing ist gut, das Gameplay flott wie nie und die Interaktion mit den anderen Spielern interessant. Wenn das online gut funktioniert, reicht das für ein sehr frisches und gutes Zelda alle Mal.

gamescom-Eindruck: sehr gut

__________________
Wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen,
werdet ihr feststellen,
dass man Ingame-Items nicht essen kann.
17.08.2015 18:56 Fügen Sie F@bs in Ihre Kontaktliste ein
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