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UR-Radio » UR Anime » Allgemeines » Reisebericht: UR Anime goes Japan 2nd Gig » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Burstangel Burstangel ist männlich
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Reisebericht: UR Anime goes Japan 2nd Gig       Zum Anfang der Seite springen

Heute komme ich endlich mal mit ein wenig Verzug dazu, euch den Reisebericht zu unserer 2. Japanreise ins Forum zu stellen^^

Diesmal habe ich im Gegensatz zum letzten mal nicht während der Reise den Bericht hochgeladen, sondern schreibe ihn erst danach.
Warum? Weil ich voll egomäßig diesmal zuerst Urlaub gemacht und Japan genossen habe Zunge raus

Diesmal waren wir ohne Reiseleiter unterwegs und haben unser eigenes Ding durchgezogen fröhlich

Mit dem für die Reise besorgten Japan Railpass und im Vorfeld für jeden bereitgestellten Netzplänen der U-Bahn ging das ganz gut.
Wer glaubt Züge die pünktlich kommen gibt es nur im Märchen, der sollte nach Japan fliegen. Da ist Zug fahren echt angenehm.

Aber zur Reise im Kurzen Überblick:

Wir haben diesmal jeweils 1 Woche in Osaka und Tokyo zugebracht, mit diversen Tagesausflügen an andere Orte. Daher gehts im ersten Teil um die Tage in Osaka und Umgebung und im zweiten Teil des Berichts um Tokyo und Umgebung.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Burstangel: 23.05.2017 14:16.

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Burstangel Burstangel ist männlich
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Themenstarter Thema begonnen von Burstangel
RE: Reisebericht: UR Anime goes Japan 2nd Gig       Zum Anfang der Seite springen

Jede Reise nach Japan beginnt natürlich am Flughafen^^

Dort kamen wir zu Beginn gleich wieder zu einer kleinen Sonderbehandlung^^
Wir standen also in der Passkontrolle ziemlich am Ende einer langen Schlange, als ein Mitarbeiter auf uns zu kam und darauf hingewiesen hat, wir könnten mit unseren deutschen Pässen auch einfach die automatische Passkontrolle nebenan nutzen. Damit kamen wir also deutlich schneller durch die Sicherheitskontrolle, wobei sich die Leute bei der Gepäckkontrolle noch köstlich über mein T-Shirt amüsiert haben welches ich an dem Tag trug. Es hatte folgenden Aufdruck:



Aber um euch nicht mit Bildern vom Flughafen oder vom Flugzeug zu langweilen, es war übrigens die gleiche Fluggesellschaft wie bei unserer ersten Reise (Asiana Airlines) mit der wir geflogen sind, gibts hier einen tollen Schnappschuss von unterwegs. Eine Insel vor Südkorea:



In Japan angekommen, haben wir uns erstmal am Bahnhof unsere Railpässe besorgt und sind dann weiter zum Hotel.
Das Toyoko Inn - Osaka Taniyon Kosaten.
Die Lage des Hotels war praktisch ideal. Direkt vor der Tür gabs eine U-Bahn Station an der sich 2 Linien kreuzten und um die Ecke sowohl einen Konbini, also 24h Laden und diverse der berühmten kleinen japanischen Essenläden.

Das Hotel:


Die Zimmer hatten den gewohnten preiswerten Toyoko Inn Komfort.

Eines unserer ersten Ausflugsziele in Osaka war diesmal der Tennoji Zoo. In dem wir mindestens genauso aufgefallen sind wie die Tiere XD
Irgendwie hat man uns wohl angesehn das wir keine Japaner sind und so wurden wir auch von einigen Japanern angesprochen und es gab die üblichen Fragen, obs einem gefällt, was man sich noch so ansehn will und dergleichen. Immerhin konnten wir damit auch gleich einige Leute damit erfreuen, ihr Englisch zu erproben.

Einer der netten Unterschiede zu deutschen Zoos sind vielleicht die Toiletten. Also abgesehn von den bereits bekannten Unterschieden wie die Spülung für den Hintern und Klobrillen die sich bei setzen automatisch erwärmen. Es war quasi eine Herausforderung Toiletten für normale Menschen zu finden. Denn die meisten waren wohl nur für Catgirls und Catboys gedacht XD




Aber natürlich haben wir uns auch die Tiere angesehn. Hier eine kleine Auswahl an Bildern:



Eine japanische Schildkröte



Nilpferdfütterung



Ein Eisbär



Roter Panda



Pelikangehege


Ein weiteres Ziel war für uns der Stadtteil Shinsekai. Hier gabs neben diversen Läden, die sowohl Kleidung als auch unheimlich lecker duftendes Essen verkauft haben auch einen Aussichtsturm, von dem aus man Osaka überblicken konnte. Das ganze war auch leicht zu erreichen, immerhin lag Shinsekai praktischerweise direkt neben dem Zoo XD



Hier sind sogar die Gullideckel einen Schnappschuss wert fröhlich



Ein Blick in eine der Ecken von Shinsekai.
Rechts im Bild sieht man Billiken, quasi den Gott des Konsums, der in Japan sehr beliebt ist, obwohl er eher amerikanische Ursprünge hat. Aber in Sachen Konsum sind die Japaner ja auch ganz ordentlich dabei fröhlich

Also gings für uns nach dem stöbern durch Shinsekai dann rauf auf den Tsutenkaku Tower, den ihr hier seht:


Die Aussicht von dort über Osaka war die mühevolle Fahrt mit dem Fahrstuhl allemale wert großes Grinsen Ebenso gabs im Tower auch Personal und Andenkenshops. Also kamen wir mit einer der Damen dort ins Gespräch, welche uns dann nach der Frage woher wir kommen, ganz stolz erzählte, sie wäre schonmal in Deutschland gewesen. Genauer in Bamberg. Also Bayern. Wenn man das zu Deutschland zählen will Zunge raus

Aber zurück zur Aussicht:



Hier im Vordergrund mit den ganzen Bäumen, der Tennoji Zoo



Der berühmte Wolkenkratzer Abeno Harukas. Er ist 300 Meter hoch und beinhaltet Büros, ein Hotel sowie Shopping Center. Auch er liegt in unmittelbarer Nähe zum Zoo



Osaka zählt wie Tokyo zu den größten Städten Japans, da ist es nicht verwunderlich bis zum Horizont ein Gebäude neben dem andern zu sehn fröhlich

Und weil natürlich, alle die viel unterwegs sind irgendwann auchmal Hunger bekamen sind wir dann abends mit der U-Bahn zur bekannten Fressmeile von Dotonbori gefahren. Das ist der Name des Flusses welcher sich dort durch das nach ihm benannte Stadtviertel schlängelt und dort gabs auch eine Flussfahrt auf dem Boot für uns. Das Viertel ist wirklich bunt,wovon ihr euch gern überzeugen könnt:



Macht vor allem im dunkeln was her, die Fahrt auf dem Dotonborifluss



Eine Art Riesenrad, welches aber zum Zeitpunkt unseres Besuches nicht in Betrieb war. Dafür hatte der darunter befindliche Laden offen, in dem man steuerfrei Einkaufen konnte und der wohl zu so einer Art Geiz-ist-geil Kette gehörte^^



Jede Menge Läden, durch die wir uns am liebsten einmal quer durch gefuttert hätten

Und weiter gings dann für uns am nächsten Tag. Neben der Besichtigung des Osaka Museum of History und einem erneuten Abstecher zur Burg Osaka, welche nur 1 km von unserem Hotel entfernt lag, stand ein besonderes Event an. Nämlich das Eintreffen von Team Österreich, also unseren Mitreisenden die bereits 2014 mit uns in Japan waren. Ausserdem waren die Österreicher diesmal um 1 Mitglied erweitert worden, was den weiteren Verlauf der reise durchaus noch lustiger gemacht hat^^
Getroffen haben wir uns also mit ihnen in der NHK Hall Osaka, die liegt quasi direkt neben bereits erwähntem Museum. Im Museum gabs dann wie bei ziemlich jeder Sehenswürdigkeit in Japan üblich auch diverse Stationen an denen man Stempel für sein Reiseheftchen sammeln konnte und man konnte die Geschichte der Stadt und Region sehen vom feudalen Zeitalter bis heute, gabs es Austellungen mit Modellen aber auch Nachbauten in Originalgröße.


Der Nachbau einer mittelalterlichen Siedlung



Und ein Markstand in Originalgröße. Sah zwar alles lecker aus, war aber natürlich nur Plastik und kein echtes Essen... zu schade



Ausserdem gabs natürlich die Kleidung bei Hofe und überhaupt für Amtspersonen und Würdenträger zu sehn



Sowie zum Abschluss einen Blick in die beginnende Industrialisierung Japans



Am Nachmittag haben wir uns dann schliesslich noch einmal rüber zur Burg Osaka begeben von der ihr natürlich auch ein paar Schnappschüsse zu sehn bekommt. Dort kann man neben Informationen zum Aufbau japanischer Burgen und der Bedeutung der Anlage für die Region, auch einiges zur Geschichte Japans und der drei Reichseiniger erfahren, welche für den Bau diverser dieser Burgen verantwortlich waren. Da dies unser 2. Besuch dort war, gebe ich noch den Hinweis auf den Bericht zur Reise 2014, dort findet ihr auch noch Informationen und Bilder zur Burg Osaka.

Hier der Ausblick vom Museum rüber zur Burg Osaka



Der Hof vor dem Hauptturm, vom Hauptturm aus gesehn. Auffällig sind auch die goldenen Verzierungen am Gebäude



Im inneren konnte man unter anderem Kunsthandwerk bestaunen. Hier ein Gemälde



Die Zeichnung eines Samurai



Eine andere Aussicht vom Hauptturm der Burg. Unten im Bild sieht man den Eingang zur Burg


Auf dem Platz vor dem Turm gabs dann noch ein erwähnenswertes Ereignis. Während der Rest der Gruppe in einem der Souvenirshops verschwand, saß ich draußen rum und wartete. Dann wurde ich unerwartet von einem Japaner angesprochen und zwar auf Englisch. Hintergrund waren seine Schulnoten.
Nun ist Englisch seit kurzem Pflichtfach in japanischen Schulen, vermutlich damit sie sich mal mit den ganzen Ausländern unterhalten können, die zu doof sind japanisch zu lernen XD
Jedenfalls erzählte mir der junge Mann dann, er habe bei den landesweiten Tests eine unterdurschnittliche Punktzahl und wolle, um sein Englisch zu verbessern, mit 1000 Ausländern sprechen. Er hatte auch ein Buch dabei in welchem er alle Gespräche eintrug, bzw einen Beispielsatz der Person notierte sowie deren Name und Herkunft. Ich war wenn ich mich recht erinnere Nummer 312 und wurde so unerwartet während des Urlaubs noch zum Nachhilfelehrer in Englisch und bekam einen selbstgefallten Papierkranich als Geschenk fröhlich


Und schon war wieder ein Tag in Japan vorbei. Dennoch ging unsere Entdeckertour am nächsten Tag mit anhaltender Begeisterung weiter. Und hat uns zu einer weiteren sehr bekannten Attraktion gebracht. Nämlich dem Aquarium der Stadt, in dem wir allerlei Meerestiere bestaunen konnten, die bei uns weniger verbreitet sind^^ Vom kleinen bunten Fisch, über riesige Schildkröten und Delphine bis hin zum Hai war so einiges Vertreten. Interessant war auch der Aufbau des Aquariums, bei dem man nach dem Eingang quasi durch einen Tunnel ging, der von einem Becken umgeben war in dem man die ersten Tiere ansehn konnte.

Der Eingang des Aquariums:


Danach gings 7 Stockwerke mit der Rolltreppe hoch und durch einen Gang wieder runter der quasi zwischen den verschiedenen Becken hindurch ging. Sozusagen mittendrin statt nur dabei XD
Und am Ende gab es dann noch ein Becken in dem man kleine Rochen und Haie streicheln konnte. So weiss ich nun die Rochen fühlen sich gummiartig glitschig an und die Haut von Haien wie Schmirgelpapier großes Grinsen


Japanische Riesenkrebse, die ihr eventuell aus manchen Fischfangserien kennt:



Einer der Haie, im mittleren Becken das Aquariums, welches sich über mehre Stockwerke erstreckt und um das man herumgehen konnte über verschiedene Etagen:



Hier noch diverse kleinere Fische:



Und eine Schildkröte, die nicht ganz so glücklich über den Besuch zu sein schien XD



Zum Schluss des Rundgangs gab es dann noch diverse Anemonen und Quallen sehn, die mitunter sehr bunt waren:



Das Streichelbecken am Ausgang:



In der Nähe des Aquariums haben wir uns dann unheimlich sportlich betätigt. Als Gipfelstürmer. Ja ganz recht, wir haben einen Berg bestiegen und das innerhalb weniger Minuten^^
Kurz nach uns kam dann auch eine Gruppe Grundschüler an, denen wir bei sportlichen Aufwärmübungen am Fuße des Berges zusehen konnten, also vom Gipfel aus, was total niedlich aussah XD
Es gibt natürlich auch ein Beweisfoto und in der Nähe konnte man sich im Touristencenter ein Dokument abholen welches das besteigen des Berges bestätigt.
Und hier ist nun das Beweisfoto der Gipfelstürmer, übrigens war ich selbst der Typ hinter der Kamera XD



Und ja, der Hintergrund mit den Häusern ist echt, und nicht per Photoshop eingefügt. Was wir da bestiegen haben, war der kleinste Berg Japans mit einer offiziellen Höhe von 4,5 Metern. Jetzt wisst ihr warum wir vom Gipfel aus die Grundschüler beobachten konnten XD
Und wir sind bereit für den Fuji..... also vielleicht^^


Einen kleinen Abstecher haben wir dann noch zum Umeda Skybuilding gemacht. Das seht ihr hier von unten:



Und die Aussicht davon:


Da kommt man übrigens mit einem Fahrstuhl hoch, der aussen am Gebäude fährt und aus Glas ist. Also richtig gut für Leute mit Höhenangst XD

Abends haben wir noch das Hep 5 Einkaufszentrum unsicher gemacht, in dem es nicht nur sehr leckeres Eis gibt, sondern welches auf dem Dach auch noch ein Riesenrad hat, mit dem man auch fahren kann.




Nun näherte sich unser Aufenthalt in Osaka leider langsam dem Ende. Aber am vorletzten Tag vor der Abreise nach Tokyo, haben wir uns noch 2 ganz besondere Highlights gegönnt. Zum einen sind wir den Tag über nach Himeji gefahren und konnten diesmal dann auch das Weltkulturerbe, nämlich Burg Himeji besichtigen.
Während unseres Aufenthaltes 2014 wurde sie noch renoviert.
Im Souvenirladen konnte ich dann auch gleich noch ein Problem lösen, nämlich ein Geschenk zum Geburtstag meiner Oma zu besorgen. Die Wahl fiel dann auf ein vergoldetes Modell der Burg, welches nun im Wohnzimmer meiner Großeltern steht.
Damit ihr auch noch was davon habt, könnt ihr jetzt ein paar Bildern angucken die dabei entstanden sind.


Das Hauptgebäude der Burg, vom Platz davor aus gesehn:



Seitlicher Blick auf die Burg, vom Garten aus gesehen:



Die Aussicht vom Hauptgebäude über den Garten der Burg und die dahinterliegende Stadt:



Im inneren der Burg, 2 Damen beim Kartenspiel:



Und ein Gang mit etlichen Waffenhalterungen an der Wand:



Auf der Rückfahrt von Himeji haben wir dann noch einen kleinen Zwischenstop
eingelegt und haben etwas nachgeholt, was wir 2014 auch nicht geschafft hatten, obwohl wir auch damals mit dem Zug nach Kobe fuhren. Zu unserem Pech hatten 2014 alle entsprechenden Restaurants geschlossen während wir dort waren. Aber diesmal ist es uns endlich gelungen einen besonderen Leckerbissen zu ergattern. Wir haben uns in Kobes China Town ein entsprechendes Restaurant gesucht, indem wir das nicht umsonst weltberühmte Kobesteak probieren konnten großes Grinsen
Ist natürlich entsprechend teuer, aber ich kann es jedem nur unbedingt empfehlen wenn sich euch die Gelegenheit dazu bietet. Wir waren nach dem Essen absolut im Himmel großes Grinsen

Hier seht ihr einen Teil der Speisekarte. Ganz unten links, das teuerste Gericht der Karte mit etwa 350 €. Wir haben uns zum größten Teil für das Menü oben links entschieden, also 120 Gramm Kobesteak für ca 70 €.





Das Fleisch war ja sooooo zart *sabber*



Weiterhin haben wir noch einen Abstecher nach Kyoto unternommen und den Kyomizu Tempel und natürlich den Kyoto Tower besichtigt. Obendrein durfte der Besuch in einer Karaokebar auch bei diesem Trip nicht fehlen.


Im vorderen Bereich des Tempels:



Die Quellen des Kyomizu Tempels. Sie stehen für Geld, Gesundheit und ein langes Leben. Haken an der Sache, man darf nur von 2 trinken, sonst funktionierts nicht XD



Immer wieder ein Blickfang, die Treppe am Hauptbahnhof von Kyoto:



Der Kyoto Tower bei Nacht:



Auf gehts, Teleportkristall benutzen und zack! schon sind wir weg aus Osaka und mitten in Tokyo. Okay, ganz so ging das natürlich nicht, ich hab nur während ich den Bericht schreibe mal wieder Sword Art Online geguckt XD
Also sind wir ganz normal mit dem Zug gefahren, genaugenommen dem Shinkansen, der in unserem Japan Railpass mit enthalten war. Damit war dann auch schon Halbzeit in unserem Japantrip 2016.
Am Tag der Ankunft in Tokyo haben wir dann noch einen kleinen Besuch bei unserem alten Freund getätigt, der Gundam Statue in Lebensgröße auf Odaiba. Und erlebten dort gleich noch eine Überraschung. Am Abend gabs dann noch einen Abstecher ins Venus Fort.

Unterwegs hab ich aus dem Zug heraus dann mal dieses Foto geschossen:



Auch beim zweiten Besuch noch beeindruckend, der lebensgroße Gundam:




Und hier haben wir dann nicht schlecht geguckt, praktischerweise lag das ganze unmittelbar neben der Gundamstatue:


Ja ganz genau. Wir sind mitten in Tokyo aufs Oktoberfest geraten^^
Dort gab es nicht nur original aus Deutschland importiertes Bier, sondern auch die gewohnten Speisen wie Bratwürste, Fleischkäsebrötchen und Hähnchen. Dabei haben allerdings die Preise sogar die des originalen Oktoberfestes in den Schatten gestellt. So waren dort für den Liter Bier etwa 24 € fällig. Das Fleischkäsebrötchen welches Lukas dort bestellte war dagegen mit 5 € quasi schon ein Schnäppchen. Auch wenn man durch die Scheibe Fleischkäse fast hätte Zeitung lesen können, war die Bestellung an sich witzig. Nachdem er sich extra die Nummer eingeprägt hatte, die auf dem Schild mit den Speisen stand, drehte sich der Japaner an der Kasse um und rief dann einfach nach hinten: einmal Fleischkäsesemmel. Leider haben wir kein Foto vom Gesicht das Lukas danach gemacht hat XD

Es gab übrigens auch eine deutsche Band vor Ort, die ausgiebig von den Japanern bejubelt wurde. Wir haben dagegen eher dazu geneigt fast die Japaner zu bejubeln, wenn da ein ganzen Zelt voll Japaner den Ententanz macht ist das schon ein witziges Bild.

Ein Blick ins Festzelt:


Hier ein Foto vom Gelände:



Es gab dann auch noch eine Polonaise ums Zelt, die an uns vorbeiging und wir haben offenbar nicht japanisch genug ausgesehn um unerkannt zu bleiben. Kurzum, ich wurde eingesackt und musste mit ums Zelt tanzen XD
Als wir wieder gingen, gabs dann noch ein Bild das man in Bayern vermutlich auch öfter sieht. Aber ein besoffenen Japaner zu sehn, der versucht sich am Zaun fest zu halten und dann rückwärts in die Büsche kippt ist trotzdem lustig großes Grinsen


Geplant war auch ein Besuch im Onsen, aber der blieb uns verwehrt. Viele der japanischen Macken finden wir ja echt liebenswert und prima, aber warum in einem derart fortgeschrittenen Land Menschen die tätowiert sind, der Besuch öffentlicher Bäder verwehrt wird, ist nach europäischen Maßstäben nicht nachvollziehbar. So blieb dann aus Solidarität die ganze Gruppe draußen und ging rüber zum Venus Fort. Auch dort gibt es ein Riesenrad zu Besuchen welches Abends auch ein schickes Fotomotiv darstellt.

Das seht ihr hier:


Im inneren des Venus Fort gibts diverse Restaurants und Shops, aber auch einen schönen Brunnen:


Ebenso einen falschen Himmel im inneren:




Das ganze Venus Fort ist in europäischer Optik gehalten. Dabei hätte uns der Weg dorthin schon fast das Leben gekostet XD
Als wir nämlich beinahe von einer Horde wild gewordener Japaner überrannt wurden, die aus heiterem Himmel an uns vorbeistürmte. Die Aufklärung war relativ simpel, da nahezu alle ein Handy in der Hand hatten. Die haben Pokémon Go gespielt und im Venus Fort ist ein seltenes Pokémon gespawnt XD


Damit war der erste Tag in Tokyo dann auch schon vorbei.
Und früh am nächsten morgen, also schon vor 10 XD waren wir wieder auf den Beinen und sind per U-Bahn zum nächsten Ort gereist, den ihr euch in Tokyo nicht entgehen lassen solltet. Allerdings besteht dort Gefahr für Geldbeutel und Kreditkarten. Diese könnten anfangen zu glühen oder aber gleich geschreddert werden großes Grinsen
Jedenfalls wenn ihr nicht, so wie wir, zu früh auftaucht. Denn die Läden machen erst um 12 Uhr auf, was wir dann um 11 leider feststellen mussten^^
Jedenfalls ging es nun endlich zum Figuren und Merchandise shoppen großes Grinsen
Aber nicht in Akihabara, dort waren wir natürlich auch noch, sondern zum Nakano Broadway. Hier gibt es ebenfalls Unmengen an Figuren und Merchandise, sogar 2nd Hand, also gebraucht. Was meisten bedeutet, deutlich günstiger als normal, aber trotzdem vorher noch nie aus der Verpackung genommen. Also echtes Sparpotential!
Bilder vom inneren habe ich leider keine, denn in Japan ist bei vielen Läden fotografieren verboten, aus Angst vor billigen Kopien aus China.


Für Animefans und Schnäppchenjäger absolut empfehlenswert, der Nakano Broadway



Da wir zu früh dort waren, haben wir uns noch die Gassen davor angesehen, die diverse japanische Läden beheimateten



Wer dann noch Geld oder Platz im Koffer übrig hatte, der machte natürlich noch diverse Abstecher nach Akihabara



Später haben wir uns dann noch einen Wunsch erfüllt, der 2014 mangels Zeit auf der Strecke blieb. Wir haben uns in ein Katzencafé getraut großes Grinsen
Dort konnte man den Tieren auch Leckerlies geben odersie mit diversen Spielzeugen bespassen. Dazu gabs dann noch Getränke und kleine Snacks für uns.


Offenbar lieben auch japanische Katzen Kartons in allen Formen



Shiro Neko oder auch weiße Katze^^



Die beiden berühmtesten Türme in Tokyo waren ebenso Ausflugsziele. Anders gesagt, der Tokyo Tower und der Tokyo Skytree. Der Tower sah vor allem Abends beleuchtet gut aus und hatte auf der Aussichtsetage auch Glasböden für die mutigen zu bieten großes Grinsen
Ebenso haben wir dort ein paar Kartfahrer entdeckt, und zwar reale Mario Kart Fahrer großes Grinsen
Höher ist allerdings der Skytree und zwar um ein gutes Stück, aber das könnt ihr selber sehen.


Am Fuß des Tokyo Skytree



So sieht Metropole aus. Wenn selbst mehrstöckige Hochhäuser klein wie Legohäuser wirken, dann ist man auf dem Skytree




Der Tokyo Tower am Abend



In 150 Meter Höhe auf der Aussichtsetage des Towers sieht Tokyo bei Nacht so aus



Einer der Glasböden, durch den man die Konstruktion des Towers sehen kann



Nach einer weiteren Übernachtung in der nähe des Donnertors, haben wir uns dann einen bekannten Viertel in Tokyo gewidmet. Es ging nach Roppongi. In diesem Teil der Stadt siedeln sich vor allem junge, wohlhabende Japaner an. Daher findet man dort diverse Bars, moderne Hochhäuser und Parks sowie gute Restaurants. Wie etwa das Outback Steakhouse, in welchem wir dann auch essen waren.
Aber der Stadtteil könnte euch auch aus einem Anime bekannt vorkommen. So spielt dort etwa ein Teil von Terror in Tokyo. In diesem wird das Polizeirevier vor Ort gesprengt, welches wir uns dann mal angeguckt haben. Und was soll man sagen, es steht noch^^


Das Polizeirevier in Roppongi
/IMG]


Zur Erholung gibts diverse kleine Parks wie diesen hier



Findet man bei uns eher selten. Ein Schild in der Nähe des Parks



Wenn niemand weiss was es sein soll, ist es Kunst. So wie dieses Spinnenartige Ding in der nähe des kleines Parks



Sogar Tempel und Schreine findet man dort, solange man nicht wie wir beim ersten mal vorbei läuft XD Ja wir haben einfach nicht nach oben geschaut^^



Von Tokyo aus haben wir dann mit dem Railpass auch noch Tagesausflüge unternommen. Unsere Ziele waren diesmal Kamakura und Atami. Beides sind Städte direkt am Meer gelegen, also gibts dort auch schöne Strände zu sehen. Vor allem Kamakura.
Der dortige Strand ist manchen vielleicht auch aus einem Anime bekannt. So ist Lucy aus Elfenlied nach ihrer Flucht aus dem Labor dort angespült worden. Und nur ums mal erwähnt zu haben, die Laborinsel aus dem Anime gibt es gar nicht. Zumindest haben wir nichts derartiges vor Ort gesehen^^
Aber erstmal wurden wir am Bahnhof dann von ein paar Japanern angesprochen, auf Englisch, die offenbar wie wir uns mittlerweile einig sind zu einer Sekte oder sonstiges religiösen Gemeinschaft gehörten. Jedenfalls haben wir sie dann zu ihrem Tempel begleitet, der den Berg Fuji darstellen soll und manche haben sich dann auch überreden lassen mit ihnen zu beten. Ich für meinen Teil war jedenfalls für letzteres zu unreligiös.
Danach haben wir uns dann noch ein wenig im Ort umgesehn, so sind sind beispielsweise an einem japanischen Friedhof vorbeigekommen, sehr mühsam auf einen Berg geklettert auf dem oben eine Statue einer berühmten Persönlichkeit steht, die oft von Schulklassen besucht wird und zu guter letzt haben wir es uns abends ein wenig am Strand gemütlich gemacht.
Aufgrund der Temperaturen haben wir allerdings auf feuchtfröhliche Wasserspielchen verzichtet Augenzwinkern

Aber nun zu den Bildern aus Kamakura, die von Atami kommen dann danach, wenn ich noch ein wenig zum Ort erzählt habe.


Im grünen gelegen, einer der Tempel die man auf einer Tour durch Kamakura zu sehen bekommt



Ein japanischer Friedhof sieht etwas anders aus als unsere. Da sich viele Japaner verbrennen lassen und dann die Urne in einem kleinen Grab beigesetzt wird. Hin und wieder gibt es aber auch auffälligere Gräber




Mitten durch die Natur über einen bestenfalls Trampelpfad sind wir dann auch einen teilweise sehr steilen Berg hochgekrackselt und haben dort eine Statue bewundert




Auch schön im grünen gelegen und natürlich am Berg XD haben wir dann auch noch einen Inarischrein besichtigt. Die lassen sich leicht erkennen, wenn viele Tore über dem Weg sind, ist es ziemlich sicher ein Inarischrein XD





Leichter zu erreichen war glücklicherweise der Strand. Vom Bahnhof aus nur etwa 10 Minuten Fußweg und das im flachen Gelände^^


Ein schöner flacher Sandstrand. Und am Ende gabs noch einen schönen Sonnenuntergang. Am Ende wo ihr die Häuser seht, ist die Stelle an der Lucy ankam großes Grinsen




Soviel zu unserem Besuch in Kamakura. Anderntags ging es dann nach Atami. Einerseit gibt es dort auch einen Strand und der Ort ist seit jeher für seine Fischerei bekannt, aber unser Interesse galt unter anderem einer Attraktion die man kennt, falls ihr Manga Love Story gelesen habt.
Ja genau Yura und Makoto haben in Atami ein Pornomuseum besucht und das gibt es wirklich Augenzwinkern
Allerdings hat man dort seit dem Bau vor einigen Jahrzehnten wohl nicht mehr groß modernisiert, so wirkte es ein bisschen alt aber war wohl doch unterhaltsam. Fotos aus dem inneren gibt es natürlich nicht, einerseits wegen Jugendschutz und so, andererseits war das Fotos machen eben verboten.
Erwähnenswert wäre noch, wie man zum Museum kommt. Nämlich über eine Seilbahn, die vom Ort hoch zum Hügel fährt wo das Ding steht.
Die Bahnstation in Atami liegt nämlich ebenso oben auf dem Berg und um in den Ort zu gelangen, musste erstmal eine Weile bergab gewandert werden.
Achja berühmt ist der Ort auch für seine heißen Quellen, da werden alle Onsenfans jubeln XD


Malerisch in den Bergen gelegen. Atami aus Sicht des Hafens



Und dieses Schmucke Bauwerk haben wir auf dem Berg hinter dem Pornomuseum entdeckt



Der Hafen von Atami



Und die Strandpromenade




Diese schicke Absperrung habe ich dann noch am Hafen entdeckt



Damit war dann unser Japantrip 2016 leider auch schon fast vorbei. Die verbleibende Zeit haben wir nochmal für ausgiebiges shopping in Akihabara und einen Besuch in Tokyo Dome City genutzt, sowie eine Tour durch Shibuya. In Tokyo Dome City gibt es einen Freizeitpark, der aber anscheinend hauptsächlich für Kinder gedacht ist, nach den Attraktionen zu urteilen. Aber auch für unser war ein bisschen was dabei. Wie etwa Wasserspiele und eine Achterbahn und dieses Trommelspiel am Automaten, ihr wisst was ich meine XD




Darf natürlich nicht fehlen in einem Freizeitpark. Achterbahn und Riesenrad lässt sich nur toppen, wenn die Achterbahn durch das Riesenrad fährt


Am Abend unseres letzten Tages haben wir dann die Tradition die wir 2014 eingeführt haben fortgesetzt und auch noch den letzten Yen in einem traditionell japanischen Restaurant verfuttert. Ihr wisst schon, solche wo man halb im Boden sitzt Augenzwinkern Das hat sich dann noch als Vorteil erwiesen, da wir dann beim lachen nicht mehr auf selbigen legen mussten XD
Hintergrund war jemand aus unserer Gruppe, der am hinteren Ende des Tisches saß und jemand am Anfang bat, der Bedienung seine Bestellung zu übermitteln. Üblicherweise durch zeigen auf der bebilderten Karte, allerdings kam dann folgende Aufforderung über den Tisch: Kudo, zeig ihr mal die Eier. Nachdem wir dann alle vor lachen lagen, hat schlussendlich auch die Bedienung noch mitgelacht, obwohl sie natürlich nix verstanden hat. Was wohl auch besser war^^
Das Unterhaltungsprogramm wurde dann zu guter letzt vor dem Donnertor gekrönt, wo wir gefühlt nochmal halb Tokyo unterhalten haben und das obwohl gleich daneben eine Polizeiwache ist XD Die Beamten haben uns höflichst ignoriert.
Vor dem Tor jedenfalls bat uns eine Japanerin aus Kyoto mit ihr ein Foto zu machen für ihr Facebookprofil. Nachdem sich meine Freundin erst drücken wollte, nahmen andere aus der Gruppe die Verfolgung der flüchtigen auf, was zu einem Filmreifen Karpadorplatscher seitens meiner Freundin führte und akrobatischen Ausweichreaktionen seitens der Verfolger, die dennoch teilweise auf dem Boden endeten XD



Am Ende kamen dann doch noch alle aufs Foto und in diesem Sinne, auf Wiedersehen in 2018 Japanfröhlich

Dieser Beitrag wurde 26 mal editiert, zum letzten Mal von Burstangel: 23.05.2017 14:19.

27.04.2017 18:14 Fügen Sie Burstangel in Ihre Kontaktliste ein
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